Mehr Kinder-und Jugendschutz per Kommissionsbeschluss

Foto: Logo Sportkreis Giessen

Die Sportkommission der Stadt Gießen hat sich gegen einen neuen Entwurf der Sportförderrichtlinien ausgesprochen. Darin vorgesehen war eine Verpflichtung der örtlichen Sportvereine, Führungszeugnisse von ihren jeweils eingesetzten Übungsleitern einzufordern, insbesondere, wenn diese in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen geraten.

Es sei davon auszugehen, dass auch der Magistrat den Beschluss der Sportkommission übernimmt, so der Sportkreisvorsitzende Prof. Dr. Heinz Zielinski.

Das Bundeskinderschutzgesetz sieht ein erweitertes Führungszeugnis für alle hauptberuflich tätigen Personen vor, die eine Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung von Minderjährigen übernehmen. Sollte der Vorschlag der Sportkommission angenommen werden, würde das Gesetz auch in der Praxis der örtlich ansässigen Sportvereine Wirkung zeigen.

Eine eigens aufgestellte Checkliste soll die Umstellungsarbeiten der Sportvereine unterstützen. Ziel ist ein optimaler Kinder- und Jugendschutz in den Gießener Sportvereinen.

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