Pressekonferenz zur Hallenradsport WM in Aschaffenburg

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Hallenradsport Weltmeisterschaft vom 2.-4.11.2012 in Aschaffenburg
Starker WM-Appetizer
Hallenrad-WM rückt in Medienfokus/Schnabel:„Nur zwei
Sekunden…“
„Wir erwarten eine stimmungsvolle WM – und welche Bedeutung
der Hallenradsport hat, beweist, dass das Präsidium komplett in
Aschaffenburg anwesend sein wird“, sagt der stellvertretende
BDR-Präsident Peter W. Streng. Apropos Interesse. Laut OKChef Christian König existieren nur noch 200 Restkarten, der
Run auf die letzten Tickets ist entsprechend. „Wir erwarten eine
vollbesetzte Frankenstolz-Arena.“ Als letzter Step vor der
Eröffnung am nächsten Freitag diente ein Presseseminar, von
dem u.a. F.A.Z., Frankfurter Rundschau oder der Bayerische
Rundfunk berichteten. Ein Großaufgebot an WM-Favoriten stand
Rede und Antwort, Lokalmatador David Schnabel schlüpfte ins
Nationaltrikot, um vor staunenden Journalisten eine
Demonstration seines Könnens abzuliefern, die Radballer von
Deutschland I und II (Ersatzteam bei der WM) ließen es
krachen.
Nach diesem WM-Appetizer nutzen die nominierten BDRAthleten die letzten Tage, um ihre Übungen zu stabilisieren.
David Schnabel nennt als größtes Problem den Zeitdruck
während der Fünf-Minuten-Kür. „Sie ist so aufgebaut, dass mir
am Ende gerade ein Puffer von zwei Sekunden bleibt, also kaum
Zeit, etwas zu korrigieren.“ Sandra Sprinkmeier, die mit
Partnerin Katrin Schultheis das fünfte Regenbogentrikot im 2er
Frauen anvisiert, erläutert: „Wenn ein Fehler passiert, kann man
den nicht ausbügeln. Die Herausforderung liegt darin, die 5
Minuten voll konzentriert zu absolvieren.“
Für Außenstehende fast ein Buch mit sieben Siegeln. Die
Kunstradfahrer, die alle entweder in der Ausbildung stehen oder
einem normalen 8-Stunden-Job nachgehen, haben – in ihrer
Freizeit – ein Niveau erreicht, dass einzigartig auf der Welt ist.Teilnehmer der Pressekonferenz wollten wissen, wann die
BDR-Athleten zuletzt alle Titel vereinnahmten. 2007 in
Winterthur, nicht lange her…
Neben 1er Männer und Frauen, 2er Frauen und in der
Offenen Klasse sorgt das 4er-Kunstradfahren für ästhetische
Offenbarung. Im Fokus: die Damen des RSV Steinhöring,
die Titelverteidiger. „Bei uns besteht die Schwierigkeit darin,
die Partnerin teilweise nicht zu sehen, es muss blindes
Verständnis herrschen“, so Christine Posch. Was leicht und
anmutig wirkt, ist das Ergebnis von hunderten
Trainingsstunden. Irgendwann am Abend, wenn (in der
kleinen Halle Platz für die WM-Aspirantinnen ist) sie nach
Arbeit/Studium ein gemeinsames Zeitfenster finden.
Das Radball-Duo Marco Rossmann/Jens Krichbaum
dokumentierte vor der Medienschar, wie man – ohne
monetären Zuschuss – professionelle Rahmenbedingen
schafft. Nach der Last-Minute-Qualifikation entstanden
Visitenkarten mit Sponsoren-Logos, die Homepage könnte
von Fußballprofis stammen, die Fan-Gemeinde wurde mit
originellen T-Shirts und dem Aufdruck „Rossbaum“ versorgt.
Marco: „Das besitzt für uns einen hohen Stellenwert. Und
auf der Fläche peilen wir das Finale an.“
Zurück zum Anchorman der WM. David Schnabel kann mit
Titel Nr. 7 ins Guinnessbuch eingehen, nur Martin Rominger
besitzt eine solche Sammlung. Dabei bleibt der 27-Jährige
ruhig und gelassen, obgleich er in jeder freien Minute über
die Perfektion in seinem Vortrag sinnt. Nebenher arbeitet er
an einem Projekt, das die gesamte Szene parallel zur WM
elektrisiert. Der Hallenradsport hegt olympische Visionen.
Schnabel: „Um diesen Leistungssport nicht dual hinter
Studium oder Arbeit anstellen zu müssen und ihn endlich
der breiten Masse unter der Flagge der fünf Ringe
vorzustellen und sie begeistern zu dürfen.“
Die WM in Aschaffenburg soll zum „Kick“ der weiteren
Entwicklung werden. König: „Wir wissen, wie hoch die Latte
liegt. Aber unser Angebot aus Extremsport und der Party
hinterher wird die Fans überzeugen.“ ARD und ZDF werden
vor Ort sein, wenn Kunstradfahrer und Radballer ihre WMTrilogie
(Freitag bis Sonntag) präsentieren.

Veranstaltungsort:
f.a.n. frankenstolz arena
Seidelstraße 2
63741 Aschaffenburg

Anreise mit dem Auto:
Von Richtung Frankfurt (Abfahrt AB West): über B8, Hanauer Str. (Richtung Leider), Mainquerung, über Ebertbrücke, danach Parkleitsystem (P1-P3).
Von Richtung Würzburg (Abfahrt AB Ost): auf Schönbornstr., Schillerstr. (Richtung Darmstadt), Unterführung, über Ebertbrücke, danach Parkleitsystem
(P1-P3).
Parkplätze: P1 Stadion am Schönusch, P2 und P3 Volksfestplatz

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