„Praxis Junior“ – Berufliche Zukunftsgestaltung von Jugendlichen

Maßnahme des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis bei der F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH Michelstadt erfolgreich beendet

Die Perspektive junger Menschen ohne Ausbildung oder Arbeit zu verbessern und sie auf ihrem Weg in den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt zu unterstützen, war in den vergangenen Monaten die Aufgabe der Maßnahme „Praxis Junior“. Beauftragt durch das Kommunale Job-Center Odenwaldkreis hatte sich die F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH in Michelstadt von Februar bis Juli 2018 dieser Herausforderung angenommen.

Bis zu acht Teilnehmer unter 25 Jahre konnten so professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um möglichst zeitnah beruflich Fuß zu fassen und nicht mehr auf SGB-II-Leistungen angewiesen zu sein. Beratung auf Augenhöhe durch erfahrene Maßnahmencoachs, die Stärkung der Eigenverantwortung und die Auseinandersetzung mit den beruflichen Möglichkeiten und Wünschen sowie die Motivationssteigerung der Jugendlichen waren dabei Kerninhalte von „Praxis Junior“.

Vor diesem Hintergrund galt es, gemeinsam mit den Teilnehmern, verschiedene Themen anzugehen. So standen zu Beginn die Kompetenzfeststellung, sowie die Ermittlung von Stärken und Schwächen der Jugendlichen auf dem Programm. Auf dieser Basis wurden mögliche berufliche Perspektiven herausgefiltert und im Anschluss individuelle Bewerbungsunterlagen erstellt. In diesem Prozess wurde die Recherche passender Stellenangebote ebenso geschult, wie das korrekte Verfassen eines Anschreibens. Auch auf Einstellungstests wurden die Teilnehmer vorbereitet, das Verhalten in Vorstellungsgesprächen geübt und die Suche nach Praktika in einem favorisierten Berufsfeld unterstützt.

So nutzte beispielsweise ein 19- jähriger Teilnehmer erfolgreich seine Chance in der Maßnahme „Praxis Junior“. Von Beginn an zeigte er großes Engagement sowie eine positive Einstellung gegenüber den Lernprozessen und Lehrinhalten. Gemeinsam mit den Maßnahmencoachs setzte er sich intensiv mit der Planung seiner beruflichen Zukunft auseinander und holte sich in einem Kurzzeitpraktikum erste praktische Erfahrungen. Über dieses Praktikum schaffte er dann auch den Einstieg ins Berufsleben und hat kürzlich eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen.

Wesentliche Voraussetzung für solch ein positives Beispiel ist in erster Linie der Wille und die Mitwirkungsbereitschaft der Maßnahmeteilnehmer. Doch auch das Vertrauen in die Fähigkeiten der Jugendlichen, die Stärkung der Eigenverantwortung und positiver Zuspruch sind wichtig, um die Maßnahme „Praxis Junior“ weiterhin als erfolgreiches Instrument bei der Integration in Arbeit zu nutzen.

Dass dies im vergangenen Maßnahmendurchgang der Fall war, darüber sind sich alle beteiligten Jugendlichen, Maßnahmencoachs der F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH in Michelstadt und die Vermittlungscoachs des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis einig. Deshalb soll es voraussichtlich 2019 auch einen weiterer Durchgang der Maßnahme „Praxis Junior“ geben.

Fragen zur Maßnahme beantworten die zuständige Verantwortliche im Kommunalen Job-Center Ulrike Schlegel, Telefon: 06062/ 70-1570, E-Mail u.schlegel@odenwaldkreis.de sowie die Bereichsleiterin der F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH in Michelstadt, Frau Ursula Schmidt, Telefon: 06061/ 943717, E-Mail: ursula.schmidt@fuu.de.

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