Film- und Fotoclub Groß-Gerau repräsentiert die Kreisstadt bei den Szamotuły-Tagen 2018

(Foto: Stadt Groß-Gerau)
Groß-Gerau. Drei Mitglieder des Film- und Fotoclubs Groß-Gerau waren zu Gast bei den Szamotuły-Tagen in der polnischen Partnerstadt Groß-Geraus. Beim jährlichen Stadtfest am ersten Juniwochenende haben sie mit Bildern ihren Verein und die Stadt Groß-Gerau präsentiert. Bei der offiziellen Begrüßung der internationalen Gäste am Freitagabend stellte sich mit Wojciech Piechaczyk der neue Mitarbeiter der polnischen Stadt vor, der künftig die Aufgabe für die Kooperation mit den Partnerstädten von Henryk Złobiński übernimmt, der nach vielen Jahren in dieser Funktion in Ruhestand gegangen ist. Mit zahlreichen Fotos der Hobbyfotografen des Film- und Fotoclubs sowie Informationsbroschüren der Stadtverwaltung gaben Annegret Kämpf, Arno Krätschmer und Alexander Iser den interessierten Besuchern einen fotografischen Eindruck Groß-Geraus. Dazu wurden viele weitere Bilder aus den Vereinsaktivitäten wie Fotospaziergängen, Quartalsthemen sowie vereinsintern gewählten „Bildern des Monats“ präsentiert. Erstmals gezeigt wurden auch Bilder der 2017 neu gegründeten Foto-Jugendgruppe. Die Besucher, zu denen auch Bürgermeister Włodzimierz Kaczmarek zählte, hatten die Möglichkeit, sich am Stand fotografieren zu lassen und direkt eine Andenkenkarte mit ihrem Bild mitzunehmen. Die Sprache stellte dabei keine Barriere da. Bereits zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren war der Verein mit einem Stand vertreten, wie jedesmal erfolgte vor Ort eine gute Betreuung durch den Verein „Europa ohne Grenzen“ in Szamotuly, deren Mitglieder als Dolmetscher fungierten. Nicht wenige Besucher am Stand freuten sich aber auch, mal wieder ihre Deutschkenntnisse aufzufrischen. Bereits am Freitag vor dem Stadtfest waren Kämpf, Krätschmer und Iser mit verschiedenen Hobbyfotografen aus Szamotuły auf Tour. Vormittags ging es mit einer Gruppe des Fotoclubs Szamotuły am Stadtrand entlang an einen kleinen idyllischen See mit sehenswerter Baumallee. Auf dem weiteren Weg bot sich ein herrlicher Blick zum etwas außerhalb gelegenen Wasserturm, bevor das Cafe am Schlosspark mit dem Turm der „Schwarzen Dame“ zu einer Pause einlud. Am Nachmittag führte die Route zu einer nur wenige Kilometer entfernt gelegenen Holzkirche, die dem heiligen Nikolaus geweiht ist. Das von außen unscheinbar wirkende Gebäude aus dem 17. Jahrhundert überraschte im Inneren mit faszinierenden Decken- und Wandbemalungen. Danach ging es zu einer sehenswerten, aber nicht mehr im Einsatz befindlichen, Eisenbahnbrücke über den Fluss Warta, die ebenfalls aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert wurde. Sonntagabend saßen die drei Clubmitglieder noch bis nach Mitternacht mit der Delegation aus Tielt, Mitgliedern von „Europa ohne Grenzen“ und Hobbyfotografen aus Szamotuły bei heiteren Gesprächen zusammen. Dabei wurden schon erste Pläne geschmiedet, welche Fotomotive im nächsten Jahr besichtigt werden können. Auch während das Jahres ist über das Internet ein Fotoaustausch geplant, da zwischen den Fotoclubs aus Groß-Gerau und Szamotuły schon seit ein paar Jahren ein regelmäßiger Kontakt besteht.
(Stadt Groß-Gerau)
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