„Gescheitert. Aber richtig – Weiterleben nach einem Suizidversuch.“ Vortrag an der TU Darmstadt 

Wann? 27.06.2018 18:00 Uhr

Wo? Maschinenhaus Raum S105/122 , Magdalenenstraße 12, 64289 Darmstadt DE
Darmstadt: Maschinenhaus Raum S105/122 |

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO nehmen sich jährlich auf der Welt mehr als 900.000 Menschen das Leben – mehr, als durch alle Kriege zusammen sterben. Obwohl sich die Suizidraten in Deutschland seit 1980 nahezu halbiert haben, sterben noch immer jedes Jahr mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewaltdelikte, Drogen und AIDS zusammen. Im Jahr 2012 war Suizid nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache für 15- bis 29-Jährige.

Geschätzte 700.000 Jugendliche unternehmen jedes Jahr allein in EU- Ländern einen Suizidversuch. Rund 11 % der jungen Menschen hegen  Suizidgedanken und die gefährdeten Personen werden immer jünger. Die Gründe für Suizid sind vielfältig: psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen, Alkoholsucht und sexueller Missbrauch, dazu Gewalt. Trotzdem sind Suizid und Suizidalität bis heute Tabu. Enttabuisierung eröffnet Sprachräume. Deshalb kooperiert das Institut für Theologie und Sozialethik (iths) der TU Darmstadt mit dem Darmstädter Bündnis gegen Depression e.V., der Telefonseelsorge Darmstadt e.V. und der Trauerseelsorge Darmstadt-Land:
 
Viktor Staudt berichtet offen und ohne Beschönigung über seine langjährigen Angstattacken und Depressionen, wie er im Alter von dreißig Jahren keinen Ausweg mehr sah, vor einen Zug sprang und überlebte, dabei aber beide Beine verlor. Er schildert seinen langen Weg zurück ins Leben und warum er heute froh ist, überlebt zu haben.
 
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