Zuwendung am Lebensende - Schulung für Hospizhelfer startet im Herbst

  • Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe
  • hochgeladen von Ute Schmidt

Die Begleitung von Menschen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen ist mehr als eine Aufgabe - es ist eine Herzensangelegenheit.

Die Mitarbeiter im Johanniter-Hospizdienst wissen, dass die meisten Menschen am Lebensende in ihrer vertrauten Umgebung sein möchten. Um dies zu ermöglichen, setzen sie seit über zehn Jahren in Rodgau, Rödermark und Dreieich ehrenamtliche Hospizhelfer dafür ein. Sie führen Gespräche mit Schwerstkranken und deren Angehörigen, sie unterstützen individuell im Alltag und schenken Ihnen Zeit. Zeit, die Angehörige oder Pflegekräfte nicht immer haben. Um diese wertvolle Arbeit weiter auszubauen, suchen die Johanniter Menschen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren. Sie werden in einer halbjährlichen Schulung zum Hospizhelfer ausgebildet und erhalten professionelle supervisorische Begleitung.

Die halbjährliche Hospizhelfer-Ausbildung startet am 30. Oktober 2015 in der Begegnungsstätte Winkelsmühle in Dreieichenhain. Sie umfasst 100 Stunden und ist aufgeteilt in fünf Wochenendseminaren, fünf Reflexionsabenden sowie einem 20-stündigen Praktikum in einer entsprechenden Pflegeeinrichtung.

Die Schwerpunkte in der Ausbildung sind unter anderen: die persönliche Auseinandersetzung mit Krankheit, Sterben und Trauer, sowie die Arbeit an der eigenen Person. Des Weiteren erhalten die Teilnehmer Grundkenntnisse zum Sterbeprozess und zur Sterbebegleitung. Sie erhalten fundiertes Grundwissen zur psychosozialen und pflegerischen Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und es wird auf die spirituellen und seelsorgerischen Elemente in der Sterbebegleitung eingegangen.

Als Referenten stehen Klinikseelsorger Pfarrer Klaus Lehrbach und Diana Ackermann, Pflegewirtin und Palliativ-Care-Fachkraft, den Teilnehmern zur Verfügung stehen. Beide haben langjährige Erfahrung im hospizlichen Bereich und sind seit vielen Jahren aktiv für die Johanniter im Hospizdienst tätig.

Für Fragen zur Ausbildung und der ehrenamtlichen Hospizarbeit stehen die Johanniter gerne unter Telefon 06106 871025 oder hospiz.offenbach@johanniter.de zur Verfügung.

Autor:

Ute Schmidt aus Rodgau

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