Kommunales Job-Center Odenwaldkreis
Betriebe helfen jungen Flüchtlingen und Migranten bei Berufsorientierung

RESO GmbH und Kläranlage unterstützen Maßnahme des Kommunalen Job-Centers

Wohin mit dem leeren Joghurtbecher, der alte Brotdose, dem Schmutz vom Boden, Handtüchern aus Papier oder dem alten Schrank, der seine Dienste erfüllt hat? Gehört alles, was mit dem Grünen Punkt bedruckt ist, in den gelben Sack? Darf ich meinen Biomüll in einem Plastiksack sammeln? Was kommt in welche Tonne? Und wie funktioniert eigentlich Wasseraufbereitung?

Diese Fragen wurden Teilnehmenden der Maßnahme „FuMinA 2019“ bei einem Besuch des Entsorgungsfachbetriebs RESO GmbH in Michelstadt und der Kläranlage in Michelstadt-Asselbrunn kürzlich anschaulich beantwortet. „FuMinA 2019“ ist eine Berufsorientierungsmaßnahme des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis für junge Flüchtlinge und Migranten, die vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in Michelstadt umgesetzt wird. Gefördert wird das Projekt durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

Unter der Überschrift „Der verantwortungsbewusste Umgang mit der Ressource Wasser, Müllvermeidung, -trennung, -entsorgung und Wiederverwertung“ konnten sich die Frauen und Männer im Rahmen der Maßnahme einen Überblick über den Weg des Mülls verschaffen - von dem Augenblick, wenn dieser in die Tonne geworfen wird, über die weitere Verarbeitung bis hin zur völligen Verwertung.

Der Besuch der Kläranlage gab den Teilnehmenden Einblicke in die Verschmutzung und aufwendige Reinigung des Wassers. Mitarbeiter des Klärwerkes informierten bei einem Rundgang über die verschiedenen Abläufe in den jeweiligen Reinigungsstufen und über die Bedeutung der Arbeiten im Labor. Viele der Besucher waren zum ersten Mal in einem solchen Unternehmen und überrascht von den zum Teil aufwendigen Verfahren zur Wasseraufbereitung.

Die neuen Erkenntnisse aus den Betriebsbesichtigungen gilt es nun im täglichen Alltag als auch im zukünftigen beruflichen Umfeld umzusetzen. Denn Ziel der Maßnahme „FuMinA 2019“ ist es, die berufliche Handlungsfähigkeit von erwerbsfähigen, leistungsberechtigten Flüchtlingen und Migranten aus dem Rechtskreis des SGB II im Reinigungsgewerbe und im Bereich Lager/ Logistik zu erhöhen.
Dies gelingt durch unterschiedliche Ansätze und das Angebot verschiedener Projekte, die auf die Fähigkeiten der Männer und Frauen in der Maßnahme abgestimmt sind. Dabei sollen unter anderem Kenntnisse der deutschen Sprache für den Alltag gefestigt sowie Fachbegriffe aus den relevanten Berufsfeldern vermittelt werden. Parallel dazu werden die Teilnehmenden mit Arbeitsmitteln und Tätigkeiten der entsprechenden Arbeitsbereiche vertraut gemacht.

Bei Cornelia Wind, Telefon 06062 70-1570, E-Mail: c.wind@odenwaldkreis.de, sowie Renate Welzhofer, Telefon 06163 8297942, E-Mail: welzhofer.renate@bwhw.de, bekommen Interessierte Informationen zur Maßnahme.

Hintergrund:
Das Kommunale Job-Center Odenwaldkreis beauftragt regelmäßig nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) anerkannte Träger mit der Durchführung von Maßnahmen für Kunden aus dem Rechtskreis der Grundsicherung für Arbeitsuchende und arbeitet dabei sehr eng und konstruktiv mit den regionalen und überregionalen Beteiligten des örtlichen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zusammen.

Autor:

Jana Brendel aus Erbach

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