Gemüse aus eigenem Anbau
Gemeinschaftsprojekt beim Bildungsträger GFN AG in Michelstadt

Begeistert vom Hochbeet zeigten sich die Teilnehmer und Verantwortlichen der Maßnahme „KomPASS“ gleichermaßen.
  • Begeistert vom Hochbeet zeigten sich die Teilnehmer und Verantwortlichen der Maßnahme „KomPASS“ gleichermaßen.
  • Foto: Jana Brendel / InA gGmbH
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Teilnehmer der Maßnahme „KomPASS“ des Kommunalen Job-Centers weihen Hochbeet ein

Die erfolgreiche Umsetzung eines gemeinsamen Projekts, bei dem sich jeder nach seinen persönlichen Möglichkeiten einbringen, Wissen teilen und etwas Dauerhaftes schaffen kann, schweißt zusammen und setzt nicht selten kreative Ideen für zukünftige Projekte frei. So geschehen auch beim Projekt „Hochbeet“ der Maßnahme „KomPASS“ des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis, welches vom Bildungsträger GFN AG in Michelstadt durchgeführt wird. Mit einem Herbstfest wurden nun das beeindruckende Ergebnis gefeiert und, im wahrsten Sinne des Wortes, die Früchte der Arbeit geerntet.

Im Rahmen des Themenbereichs „Gesunde Ernährung“ beschäftigten sich die Maßnahmenteilnehmer intensiv mit der Herkunft und Qualität von Obst und Gemüse. Angeregt durch die Auseinandersetzung mit dem Thema entstand die Idee, diese wichtigen Lebensmittel selbst anzubauen und dafür ein Hochbeet zu nutzen. Was als Idee begann wurde, durch die Initiative der Teilnehmer, schnell zum realen Gemeinschaftsprojekt.

In Teamarbeit und Eigenregie kümmerten sich die Maßnahmeteilnehmer um die Organisation eines passenden Standortes für das Hochbeet, um die Bauplanung, Materialbeschaffung und die Auswahl der Pflanzen. Dabei konnten sie auf die Unterstützung der Maßnahmencoachs und regionaler Unternehmen zurückgreifen, die beispielsweise mit fachlichen Tipps, Baumaterial oder Maschinen aushalfen. Entstanden ist ein Hochbeet mit mehreren Sitzgelegenheiten und einer Vielzahl von Gemüsepflanzen, Kräutern und Blumen, welches im Rahmen eines kleinen Herbstfestes offiziell eingeweiht wurde.

Zur Einweihungsfeier waren auch die Leiterin des Trainingscenters der GFN AG in Darmstadt, Claudia Schwarz, und die Maßnahmenverantwortliche des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis, Cornelia Wind, gekommen. Beide zeigten sich begeistert vom Ergebnis und lobten in erster Linie die Arbeit der Teilnehmer, aber auch die der verantwortlichen Coaches, allen voran von Maßnahmencoach Marco Schulz.

„Jeder der Teilnehmer hat seinen Teil zum Gelingen des Projektes beigetragen und intensiv für die gemeinsame Sache gearbeitet“, so Schulz. Dabei sei nicht nur der Zusammenhalt in der Gruppe gewachsen, sondern ein Stück weit auch das Selbstwertgefühl und die Motivation der Maßnahmenteilnehmer etwas Neues in Angriff zu nehmen, sich zu engagieren und die jeweiligen Stärken zu erkennen. Genau die Ziele, die die Maßnahme „KomPASS“ versucht zu erreichen und die bei einer beruflichen Neuorientierung der Teilnehmer helfen sollen.

Die nächste Idee, die diese Ansätze unterstützen soll und das Projekt Hochbeet weiterführen wird, ist bereits gefunden - die Erstellung eines Kochbuches mit Gerichten für den kleinen Geldbeutel. Bis zu 70 Rezepte sollen hier erarbeitet und zusammengefasst werden. Dabei sollen sich hauptsächlich gesunde Gerichte im Buch wiederfinden, die Zutaten aus dem eigenen Garten oder auch Hochbeet enthalten.

„KomPASS“ ist eine Maßnahme des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis, welche Kunden, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen bereits längere Zeit ohne Arbeit sind und Arbeitslosengeld II-Leistungen beziehen, bei der Aktivierung ihrer Fähigkeiten unterstützt. Die Entwicklung arbeitsmarktbezogener Strategien zur langfristigen und dauerhaften Integration in Arbeit ist Ziel der Maßnahme. Hierfür arbeiten Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Gesundheitsberater und Vermittlungscoachs des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis eng mit den Maßnahmeteilnehmern zusammen.

Fragen zur Maßnahme „KomPASS“ beantworten die zuständige Maßnahmenverantwortliche im Kommunalen Job-Center, Cornelia Wind, unter Tel.: 06062/ 701501 oder per E-Mail: c.wind@odenwaldkreis.de sowie Karl-Heinz Kalcik, Mitarbeiter der GFN AG, Tel.: 06061/ 9797571 und E-Mail: Karl-Heinz.Kalcik@gfn.de

Autor:

Jana Brendel aus Erbach

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