Na, dann "Gute Nacht"

Es war einmal…

Sind die alten Märchen – scheinbar – so verpönt?
Wieso grausam, vergleiche man mit der heutigen Zeit?
Wir kannten es nicht anders, waren daran gewöhnt.
Oder haben wir Kinder etwas als grausam empfunden?
Das löst bei mir aus etwas Heiterkeit,
ich sage es unumwunden.
Wir lasen die Märchen mehrmals - voller Wissbegier,
(und die Bücher bestanden aus ungiftigem Papier!)
Fühlten uns nie verfolgt, hatten keine Albträume,
erschlossen uns aber auch Freiräume.
Brauchten keinen Psychologen oder Psychiater.
Was soll denn nur das Theater?
Schrecklich die Bilder im TV - Au au!
Dürften doch mehr erschrecken
und Horror-Vorstellungen wecken,
oder verursachen Ängste?
Entwickeln die Kinder da Fantasien?
(Sage ich JA oder denkste?)
Schluss jetzt – habe noch einen Termin.
Meine Märchenbücher hüte ich,
wie einen Schatz.
Sind schon weit über 80 Jahre alt,
vergilbt und dafür gibt`s keinen Ersatz.
Wer schaut sich gern das Sandmännchen an?
Natürlich auch mein Mann!

Ingrid Streckfuß

(Gedichtet im Januar 2015)

Ausgewählte Zitate:

Tiefere Bedeutung liegt in den Märchen meiner Kinderjahre, als in der Wahrheit, die das Leben lehrt. (Friedrich von Schiller)

Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst. (Hans Christian Andersen)

Das Leben jedes Menschen ist ein Märchen, von Gottes Hand geschrieben.
(Hans Christian Andersen)

Keine andere Dichtung versteht dem menschlichen Herz so feine Dinge zu sagen wie das Märchen. (Johann Gottfried Herder)

Ohne Poesie lässt sich nichts in der Welt wirken: Poesie aber ist Märchen.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben. (Mark Twain)

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
(J.W. von Goethe)

Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit. (Peter Rosegger)

Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. (Astrid Lindgren)

Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert. (James Legge)

Autor:

Ingrid Streckfuß aus Erbach

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.