Kommunales Job-Center Odenwaldkreis
ERBATECH GmbH gewährt Teilnehmern der Maßnahme „MInA- Migranten-Integration in Arbeit“ erneut Einblicke in Arbeitswelt

Die Leiterin Personal & Marketing, Fernanda von Christen, (rechts) erklärte den Besuchern der Maßnahme „MInA“ unter anderem die technischen Geräte, mit denen Mitarbeiter des Unternehmens täglich arbeiten.
  • Die Leiterin Personal & Marketing, Fernanda von Christen, (rechts) erklärte den Besuchern der Maßnahme „MInA“ unter anderem die technischen Geräte, mit denen Mitarbeiter des Unternehmens täglich arbeiten.
  • Foto: Guido Bischoff / InA gGmbH
  • hochgeladen von Jana Brendel

Arbeitsabläufe des Erbacher Maschinenbauunternehmens vorgestellt

Teilnehmer der Maßnahme „MInA- Migranten-Integration in Arbeit“, welche die InA (Integration in Arbeit) gGmbH seit Mai 2016 sehr erfolgreich für das Kommunale Job-Center Odenwaldkreis (KJC) durchführt, hatten kürzlich die Gelegenheit die ERBATECH GmbH kennenzulernen.

Besuche bei regionalen Unternehmen sind Teil des Konzepts der Maßnahme, um Kunden des KJC mit Flucht- oder Migrationshintergrund, die Leistungen im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) erhalten, die Arbeitsweise deutscher Betriebe näherzubringen und ihnen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

Guido Bischoff, Maßnahmencoach und Organisator der Betriebsbesuche, kann dabei auf eine große Bereitschaft der Firmen im Odenwaldkreis zählen. So beispielsweise auf die Zusammenarbeit mit der ERBATECH GmbH in Erbach. Bereits mehrfach konnten sich dort Migranten der Maßnahme über die Arbeitsabläufe in einem international agierenden Maschinenbauunternehmen informieren.

Die Leiterin Personal & Marketing des Unternehmens, Fernanda von Christen, nimmt sich hierfür regelmäßig persönlich Zeit für die Gäste und erklärt ihnen die Produktpalette, die Maschinen sowie technische Abläufe und gibt Auskunft über mögliche Einsatzgebiete von Mitarbeitern.

Besonders interessant beim aktuellen Besuch war für die „MInA- Teilnehmer“ zu erfahren, dass das Unternehmen Maschinen zur Textilproduktion und zur Herstellung von Dachpappe vorwiegend für den Export produziert. Auf allen Ebenen arbeiten bei der ERBATECH GmbH Menschen mit Migrationshintergrund und unterstreichen damit die Internationalität des Betriebes.

Während der Besichtigungstour lernten die Maßnahmenteilnehmer so auch einen Ingenieur aus Portugal und einen syrischen Mitarbeiter kennen. Der Syrer war noch vergangenes Jahr, wie sie, in der Maßnahme „MInA“ gewesen und konnte bereits erfolgreich in Arbeit vermittelt werden. Ein positives Beispiel, welches die aktuellen Teilnehmer dazu animierte, sich bei der Geschäftsführerin noch intensiver nach Arbeitsmöglichkeiten, Ausbildungen und Praktika bei der ERBATECH GmbH zu erkundigen und die eigenen Job-Chancen zu erfragen.

Ausschlaggebend für eine schnelle berufliche Integration ist, wie in den meisten Unternehmen, das Sprachverständnis und die Bereitschaft sich den Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes zu stellen und die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Genau darauf ist die Maßnahme „MInA“ ausgerichtet und widmet sich schwerpunktmäßig der Ermittlung persönlicher und fachlicher Stärken, der Verbesserung von Sprachkenntnissen, der Vermittlung von Grundlagen des Rechts- und Wertesystems in Deutschland sowie verschiedener Maßnahmen zur Berufsorientierung.

Gefördert wird das Projekt „MInA – Migranten Integration in Arbeit“ aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Fragen zur Maßnahme „MInA – Migranten-Integration in Arbeit“ beantworten gern die Maßnahmencoachs Guido Bischoff, Tel.: 06062 70-1381 / E-Mail: g.bischoff@ina-odw.de und Werner Heun, Tel.: 06062 70-1382 / E-Mail: w.heun@ina-odw.de

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