Kommunales Job-Center Odenwaldkreis
Maßnahme „MInA –Migranten Integration in Arbeit“ auf Betriebsbesuch bei Treffpunkt Thierolf GmbH + Co. KG in Michelstadt

Hans Thierolf (Mitte hinten), Geschäftsführer der Treffpunkt Thierolf GmbH + Co. KG in Michelstadt, stellte den interessierten Teilnehmern der Maßnahme „MInA- Migranten Integration in Arbeit“ die Arbeitsbereiche in seinem Unternehmen vor.
  • Hans Thierolf (Mitte hinten), Geschäftsführer der Treffpunkt Thierolf GmbH + Co. KG in Michelstadt, stellte den interessierten Teilnehmern der Maßnahme „MInA- Migranten Integration in Arbeit“ die Arbeitsbereiche in seinem Unternehmen vor.
  • Foto: Guido Bischoff / InA gGmbH
  • hochgeladen von Jana Brendel

Zahlreiche potenzielle Arbeitsbereiche vorgestellt

So vielfältig wie die Unternehmen im Odenwaldkreis, so vielfältig sind auch die Betriebsbesuche, die die InA gGmbH –gemeinnützige Gesellschaft zur Integration in Arbeit– für die Teilnehmer ihrer Maßnahme „MInA- Migranten Integration in Arbeit“ organisiert.

Dadurch soll den Kunden mit Flucht- und Migrationshintergrund, die der Maßnahme vom Kommunalen Job-Center Odenwaldkreis für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten zugewiesen sind, ein möglichst großer Querschnitt regionaler Arbeitsmöglichkeiten vorgestellt werden. Regelmäßige Treffen mit Unternehmen, unter anderem aus der Baubranche, dem Einzelhandel oder dem Gesundheitssektor, stehen deshalb auf dem Programm.

Ein sehr interessanter Betriebsbesuch führte eine Gruppe von „MInA“-Teilnehmern kürzlich nach Michelstadt zum Autohaus Treffpunkt Thierolf GmbH + Co. KG. Vor Ort konnten sich die Frauen und Männer direkt bei dem Geschäftsführer Hans Thierolf über die verschiedenen Berufsbilder, die sich in einem klassischen Autohaus wiederfinden, informieren.

Ein breitgefächerter Mitarbeiterstamm aus Verkaufs- und Serviceberatern, Kfz-Mechatronikern, Karosseriebauern, Lackierern, aber auch Bürokaufleuten, sowie Mitarbeitern im betrieblichen Rechnungswesen und in der Buchhaltung gehört zum Automobilhandelsunternehmen Thierolf und unterstützt dessen Erfolg.

Insgesamt mehr als 100 Mitarbeitende sind derzeit im Unternehmen beschäftigt, wie der Geschäftsführer seinen Gästen in einer kurzen Präsentation erklärte, bevor es zu einer aufschlussreichen Tour durchs die Verkaufsräume und Werkstätten ging.

Neben Details zur Firmenhistorie und der Entwicklung des Unternehmens - von einer im 17. Jahrhundert gegründeten Schmiede bis zum heutigen Geschäft als Automobilvertragshändler für die Marken VW und Audi - erfuhren die „MInA“-Teilnehmer zudem Wichtiges über dortige Beschäftigungs- und Einstiegsmöglichkeiten.

Das Unternehmen bildet beispielsweise in allen branchenrelevanten Berufe selbst aus und setzt auf betriebliche Praktika. Eine Möglichkeit für Unternehmen und potenzielle Arbeitnehmer gleichermaßen, sich zu präsentieren und einander kennenzulernen.

Darauf wies auch Michael Vetter, Kreisbeigeordneter für Arbeit und Soziale Sicherung, die Maßnahmenteilnehmer hin. Er begleitete die Migranten zu Beginn des Betriebsbesuchs und bestärkte sie darin, proaktiv auf Arbeitgeber zuzugehen und solche Betriebsbesuche auch zur Selbstpräsentation und als Möglichkeit zur ersten Kontaktaufnahme zu nutzen. Dem sollten dann weitere Schritte, wie beispielsweise eine Bewerbung für ein Praktikum oder das Einholen weiterer Informationen zu vorgestellten Arbeitsbereichen folgen.

Unterstützung erhalten sie dabei von den Maßnahmencoachs der InA gGmbH sowie von den Vermittlungscoachs des Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis, die in engem Austausch miteinander stehen. Denn Ziel einer Maßnahme wie „MInA“ ist die gelungene Integration der Kunden in den Arbeitsmarkt.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Fragen zur Maßnahme „MInA – Migranten-Integration in Arbeit“ beantworten gern die Maßnahmencoachs Guido Bischoff, Tel.: 06062 70-1381 / E-Mail: g.bischoff@ina-odw.de und Werner Heun, Tel.: 06062 70-1382 / E-Mail: w.heun@ina-odw.de

Autor:

Jana Brendel aus Erbach

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