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Von der Garagenwerkstatt zu einem international tätigen Spezialisten

Geschäftsführer Roger Damitz (links) erklärt dem Kreisbeigeordneten für Arbeit und Soziale Sicherung, Michael Vetter, und Siegfried Eberle (rechts), Geschäftsführer der InA gGmbH, die speziellen Maschinen zur Diamantwerkzeugherstellung.
  • Geschäftsführer Roger Damitz (links) erklärt dem Kreisbeigeordneten für Arbeit und Soziale Sicherung, Michael Vetter, und Siegfried Eberle (rechts), Geschäftsführer der InA gGmbH, die speziellen Maschinen zur Diamantwerkzeugherstellung.
  • Foto: Kommunales Job-Center
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Kommunales Job-Center besucht Firma Diadam in Erbach

Mittelständische Unternehmen, die den Massenmärkten trotzen, ihre Nischen gefunden haben und daher zuverlässige Arbeitgeber sind, gehören zu den Säulen des Arbeitsmarktes im Odenwaldkreis und sind wichtige Partner für das Kommunale Job-Center (KJC) bei der Integration der Kunden in Arbeit.

Zu einem solchen Unternehmen zählt auch die Diadam Diamantwerkzeuge Handels- und Service GmbH. Kürzlich besuchten der Kreisbeigeordnete für Arbeit und Soziale Sicherung, Michael Vetter, Vertreter des Kommunalen Job-Centers und der Geschäftsführer der InA gGmbH (Integration in Arbeit), Siegfried Eberle, den in Erbach ansässigen Betrieb.

Bei einer Werksführung erfuhren die Gäste von Geschäftsführer Roger Damitz Näheres über die Entstehung und Entwicklung des Unternehmens, das – bereits in zweiter Generation – aus dem Odenwald heraus international agiert: Die DIADAM GmbH steht seit 25 Jahren für Präzision und Qualität beim Bau von Diamantwerkzeugen zum Bohren, Trennen, Schneiden und Fräsen. „Steine aller Art sind unser Spezialgebiet. Handwerksbetriebe und die Industrie, die zum Beispiel mit Granit, Sandstein, Marmor oder Kalkstein arbeiten, kaufen bei uns ein“, erklärte Damitz.

Stolz berichtete er auch von den Anfängen des Unternehmens in einer kleinen Garage und auch davon, dass er während seiner Studienzeit bereits viele Stunden im väterlichen Betrieb verbrachte, um die Vorgänge und Abläufe von der Basis an zu lernen und neue Ideen und Entwicklungen mitzuverfolgen.

Für die Vertreter des Kommunalen Job-Centers, Teamleiter Patrick Beck sowie die Vermittlungscoaches Hans-Dieter Schöneck und Florian Hanstein, waren besonders die Ausführungen zu den Voraussetzungen interessant, die potenzielle Mitarbeiter mitbringen sollten. Diese Informationen helfen, ihre Kunden, die auf der Suche nach einem neuen Job sind, möglichst passgenau zu vermitteln.

Siegfried Eberle wurde in der Fragestellung nach aktuellen Jobangeboten und den Möglichkeiten konkreter. Er zeigte Roger Damitz unter anderem die Chancen für Arbeitgeber auf, die sich aus dem neuen Teilhabechancengesetz ergeben. Hierbei können Unternehmen bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen über mehrere Jahre hinweg umfangreiche Eingliederungszuschüsse erhalten. „Das sind ganz tolle Möglichkeiten für Unternehmer“, konstatierte Kreisbeigeordneter Michael Vetter.

Eine Möglichkeit, die auch für das Erbacher Unternehmen interessant sein könnte. Denn, wie Damitz bestätigte, ist Personalfindung gerade für kleine Betriebe eine große Herausforderung. Oftmals würden Mitarbeiter benötigt, die nicht unbedingt Spezialisten sind, sondern vielfältige Erfahrungen mitbrächten, beispielsweise noch an einer alten Drehmaschine arbeiten können. Deshalb seien auch ältere Mitarbeiter gern gesehen. Eine Einstellung die die Vermittlungsarbeit der Coachs des Kommunalen Job-Centers erleichtert und Arbeitsuchenden Perspektiven bietet.

Patrick Beck brachte es zum Abschluss des Besuchs auf den Punkt: „Toll, dass es solche Unternehmen bei uns im Odenwald gibt.“

Autor:

Jana Brendel aus Erbach

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