Achter März - Weltfrauentag

Mal eine Rose statt einer Nelke
Seid gegrüßt Ihr lieben Frauen,

die positiv in die Zukunft schauen,
stark sind, sich viel zutrauen,
auch mal Luftschlösser bauen,
selten über die Stränge hauen,
auf niemanden herabschauen,
d.h. nie heben die Augenbrauen
über Augen z.B. blauen,
die fast alles (intuitiv)) durchschauen,
nie verlieren Mut und Gottvertrauen,
meist durchhalten, statt abzuhauen.
Die gibt`s die schlauen Zauberfrauen!

Ingrid Streckfuß

(gedichtet am 8.3.18)

Ein ausgewähltes  u r a l t e s Gedicht:

Schillers Lob an die Frauen

Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe,
wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe,
flicken zerrissene Pantalons aus;
kochen dem Manne die kräftigen Suppen,
putzen den Kindern die niedlichen Puppen,
halten mit mäßigem Wochengeld Haus.
Doch der Mann, der tölpelhafte,
find`t am Zarten nicht Geschmack.
Zum gegornen Gerstensafte
raucht er immerfort Tabak;
brummt wie Bären an der Kette,
knufft die Kinder spat und früh,
und dem Weibchen nachts im Bette
kehrt er gleich den Rücken zu.

(August Wilhelm von Schlegel 1767-1845)
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