Der Mai ist gekommen....

Wiesenblumen
Ach, lieber Mai....

lass die Sonne nicht das Gesicht verziehn!
Verwandle die Wiesen in sattes Grün,
die meist Vierbeinern vorbehalten sind.
Ertrage gelassen die Pferdeäppel und Kuhfladen,
aber auch mal paar Beine
vom   M e n s c h e n k i n d.
(Schau nicht so genau auf die Waden,
auch nicht auf meine!)
Lass die Blumen doch voll erblüh’n,
selbst wenn Wiederkäuer sie gleich fressen.
Selbige mal aufsteh’n, dann wieder knie’n,
tu  a l l e s  nach Deinem Ermessen!

Ingrid Streckfuß

(Gedichtet am 24.4.1997)

Wer kennt noch das schöne Volkslied?
(man könnte es sich unter „youtube“ anhören)

Nun bricht aus allen Zweigen
Das maienfrische Grün,
Die ersten Lerchen steigen
Die ersten Veilchen blüh'n;
Und golden liegen Tal und Höh'n -
O Welt, du bist so wunderschön
Im Maien, im Maien, im Maien!

Und wie die Knospen springen,
Da regt sich's allzumal;
Die muntren Vögel singen,
Die Quelle rauscht in's Tal;
Und freudig schallt das Lustgetön:
O Welt, du bist so wunderschön
Im Maien, im Maien, im Maien!

Wie sich die Bäume wiegen
Im lieben Sonnenschein!
Wie hoch die Vögel fliegen,
Ich möchte hinterdrein;
Möcht' jubeln über Tal und Höh'n:
O Welt, du bist so wunderschön,
Im Maien, im Maien, im Maien!

Musik: Ludwig van Beethoven
Text: Julius Rodenberg
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