Haltet den "Dieb" !

Die Uhr kann nichts dafür
ACHTUNG! ACHTUNG!

Ein Z e i t dieb ist auf der Flucht.
Der wird nämlich schon lange gesucht,
(nicht steckbrieflich, denn er ist unsichtbar).
Klaut mir täglich 15 Minuten übers ganze Jahr,
von jeder ganzen Stunde.
Darüber bin ich gar nicht froh
und frage deshalb in die Runde:
Empfinden Sie d a s ebenso?
Täglich fehlen mir besagte Minuten,
muss mich Tag für Tag sehr sputen,
mich also sprichwörtlich „verrenken“,
um die fehlende Zeit aufzuholen
und womöglich noch schneller denken?
Ich muss zugeben – etwas verstohlen:
Ein Finderlohn winkt aber nicht.
Wer zahlt schon für einen Bösewicht?

Ingrid Streckfuß

(gedichtet am 16.9.17)


Was also ist die Zeit? Solang mich niemand danach fragt, ist mir`s als wüsste ich‘ s; doch fragt man mich und soll ich es erklären, so weiß ich`s nicht. (Augustinus)

Der Mensch besitzt nichts Edleres und Kostbareres als die Zeit.
(Ludwig van Beethoven)

Die Zeit verlängert sich für alle, die sie zu nutzen verstehen. (Leonardo da Vinci)

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

Das waren noch glückliche Zeiten, als man nach dem Kalender lebte! Jetzt lebt man nach der Uhr. (Sacha Guitry)

Die Europäer haben die Uhr, wir haben die Zeit. (Afrikanisches Sprichwort)

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. (J.W.von Goethe)

Die Zeit ist eine mächtige Meisterin, sie bringt vieles in Ordnung. (Pierre Corneille)

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist, aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt. (Buddha)

Sage nicht: wenn ich Zeit dazu habe. Vielleicht hast du nie Zeit dazu. Wenn nicht jetzt – wann dann? (Talmud)

Je länger man lebt, desto kürzer wird die Zeit, desto kleiner der Raum. Dass die Zeit kürzer wird, weiß jedermann, aber dass der Raum kleiner wird, habe ich erst jetzt begriffen. Alles erscheint mir kleiner und kleiner, und mir wird eng auf der Welt. (Leo Tolstoi)

Die Zeit ist ein guter Geschichtenerzähler. (Irisches Sprichwort)

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht, sondern als etwas, das uns vollendet. (Antoine de Saint-Exupèry)

Das gesamte Leben des Menschen ist nur ein kurzer Zeitpunkt; darum lasst es uns genießen, solange es währt, und es nicht sinnlos verschwenden. (Plutarch)
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