Geschichte mit Genuss verbinden - Im Bücherbahnhof Erzhausen endet die Ausstellung zur Nachkriegszeit

(HS)Am kommenden Sonntag (10.4.), ist letztmals von 15-18 Uhr die Ausstellung „Erzhausen 1945-50“ zusammen mit einem Beiprogramm zu sehen. Ein besonderer Akzent am Sonntag ist die Vorführung der Dokumentation des HR über „Hessens Weg nach 45“ um 16 Uhr. Bei Sekt und Saft können Sie noch einmal durch die Ausstellung bummeln und sich unterhalten. Kaffee und Kuchen nach Omas Rezept gibt es auch. Für Auswärtige: wie wärs mit einer sonntäglichen Radtour nach Erzhausen zum Bahnhof, der ein Schmuckstück der Landhausarchitektur der vorletzten Jahrhundertwende ist. Eintritt frei.

Das Kriegsende 1945 war ein Tiefpunkt der deutschen Geschichte, ein Ende, das aber auch ein Anfang war. Nicht nur in den zerstörten Städten regte sich neuer Lebenswille. Der Wiederaufbau, die Währungsreform und das ins Laufen kommende Wirtschaftswunder erschienen den Menschen, als ob die Sonne eines besseren Lebens täglich etwas heller scheinen würde. Es war eine Zeit des optimistischen Aufbruchs aus einer manchmal noch recht holprig rumpelnden Gegenwart. Das Schmunzeln darüber fing erst an, als die Zeit vorbei war und in der Erinnerung die Tristesse der Vergangenheit einen verklärten Zauber bekam. Lassen Sie sich in einer Phantasiereise noch einmal in diese Zeit entführen und die Zufriedenheit genießen in dieser Gegenwart leben zu können.

Hans Schmidt, Jg. 37, hat diese Zeit in Erzhausen als Jugendlicher erlebt. Zur Einführung in den Film wird er um 16 Uhr von Amüsantem, Anekdotischem und ganz Alltäglichem von damals berichten.

Der Film:
„Hessens Weg nach 45“. Anhand von Filmausschnitten, Fotos und Zeitzeugenberichten dokumentiert der Film des HR die Alltagsprobleme der Nachkriegsjahre in Hessen un den Aufbruch in eine neue Zeit.

Letztmals zu sehen ist auch die in Endlosschleife laufende Dokumentation über Darmstadt nach dem Krieg (20 Min.), die Schüler der Hessenwaldschule eigens für diese Ausstellung u.a. aus Materialien des Stadtarchivs erstellt haben. Mitarbeiter des Ortskundlichen Arbeitskreises können Ihnen viel über die Nachkriegszeit erzählen. Informieren können Sie sich auch in Gesprächen bei den Gestaltern des Moduls „Als man aus Stahlhelmen Kochtöpfe machte“.
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