"Legalisierter Raub" - Ausstellung im Museumszentrum Lorsch

6. Februar 2017
MUSEUMSZENTRUM , 64653, Lorsch

DER FISKUS UND DIE AUSPLÜNDERUNG DER JUDEN IN HESSEN 1933-1945 - AB DEM 6. FEBRUAR: AUSSTELLUNG IM MUSEUMSZENTRUM IN LORSCH

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Museumszentrum Lorsch

vom 6. Februar 2017 bis 14. Mai 2017 unter derSchirmherrschaft von Christian Engelhardt, Landrat im Kreis Bergstraße.
Ab 1933 gab es in Deutschland zahlreiche Gesetze und Verordnungen, die auf die Ausplünderung jüdischer Bürger zielten. Umgesetzt wurden sie von Beamten der Finanzbehörden in Kooperation mit weiteren Institutionen, auch vom Finanzamt in Bensheim. In der Folge beutete das „Deutsche Reich“ durch die Reichsfluchtsteuer diejenigen aus, die es in die Emigration trieb, wie diejenigen, die blieben, weil ihnen das Geld für die Auswanderung fehlte oder weil sie ihre Heimat trotz allem nicht verlassen wollten. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte des legalisierten Raubs, in die Lebensgeschichten von Tätern und Opfern. Parallel zur Ausstellung in Lorsch finden Führungen, Vorträge und Kulturveranstaltungen in Bensheim, Heppenheim, Lorsch und Alsbach-Hähnlein statt.
Eine Veranstaltung des DGB Bensheim zur Arisierung jüdischen Eigentums am Beispiel des Bensheimer Kaufhaus Ganz – Zacharias, Bensheim im Haus am Markt - 22. März – 19:30 Uhr. - Weite Informationen:
https://loefflergblog.wordpress.com/2016/10/10/kaufhaus-ganz-ehemals-juedisches-geschaeft-zacharias-jacoby/#more-1824

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen