„True Warriors” im Saalbaukino – Eintritt frei

11. Juni 2018
19:00 Uhr
Saalbaukino , 64319, Pfungstadt

Der Förderverein kommunales Kino eV Pfungstadt konnte Kontakt zu den Filmemachern Niklas Schenck und Ronja von Wurmb-Seibel aufnehmen und bietet jetzt die einmalige Gelegenheit, den Dokumentarfilm “True Warriors” am 11.6.18 im Saalbaukino, Lindenstr. 71, Pfungstadt,zu zeigen und anschliessend mit den Filmemachern zu diskutieren. Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Weitere Infos unter www.kino-pfungstadt.de, zum Fim unter www.true-warriors.de Alle Interessierte (besonders Geflüchtete und Helfende des Asylkreis Pfungstadt, AK FAI-Flucht, Asyl, Integration, Schüler und Schülerinnen sowie junge Erwachsene) sind herzlich eingeladen; auf Eintritt wird verzichtet, um vielen Menschen einen Kinobesuch und die Diskussion zu ermöglichen. Gefördert wird diese Veranstaltung von der Partnerschaft für Demokratie in Pfungstadt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Handlung:

Der Film nimmt die Ereignisse einer Theaterpremiere vom 11.12.14 in Kabul über Selbstmordanschläge auf. Da sprengt sich ein 17 Jahre alter Junge in die Luft. Manche Zuschauer klatschen zunächst – sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist. Der Dokumentarflm TRUE WARRIORS erzählt die Geschichte der Schauspieler und Musiker, die an dem Tag auf der Bühne standen. Sie wollten mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge ein Zeichen setzen gegen den Terror, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt. Jemals wieder Theater spielen? Nicht vorstellbar. Als Musiker berühmt werden? Viel zu gefährlich. Erst als der Schock der Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstler, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen. Sie radikalisieren sich künstlerisch und beginnen so, ihr Trauma zu besiegen. In ausführlichen Interviews berichten Betroffene des Anschlags davon, wie sie den Anschlag erlebt haben und wie sie in der Folge damit umgehen. Sie sprechend direkt in die Kamera und damit auch direkt zum Publikum.
Die Regisseure Niklas Schenck und Ronja von Wurmb-Seibel haben 2014 in
Kabul gelebt. Ihr Umzug zurück nach Deutschland fiel auf den Tag des Anschlags. TRUE WARRIORS zeigt, dass dem Terror mehr entgegen gesetzt werden muss als Hass und Angst.

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