Von der hohen See bis in die Städte - Von Palermo nach Frankfurt?
Kommunale Flüchtlingsaufnahme in Zeiten geschlossener Häfen

Am Montag, den 25. 2. 2019 um 19.30 Uhr laden die Katholische Akademie Rabanus Maurus, Medico International und Seebrücke Frankfurt in das Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt. - Zur Diskussion geladen sind Prof. Dr. Gesine Schwan, Humboldt Viadrina Governance Platform und SPD Grundwerte Kommission, Stadträtin Sylvia Weber (SPD), Dezernentin für Integration und Bildung, Anita Starosta, Seebrücke Frankfurt/Main, Hagen Kopp, WatchTheMed Alarm Phone und Solidarity City/Hanau, unter der Moderation von Ramona Lenz, medico international, - Der Eintritt ist frei.

Viele Städte und Kommunen quer durch Europa zeigen sich zur Aufnahme von
Geflüchteten bereit, besonders unter dem Eindruck der Seebrücke-Bewegung. Gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung haben sich in Deutschland mittlerweile 37 Bürgermeister*Innen oder Stadtregierungen zu sicheren Häfen erklärt. Zugleich bleiben die Häfen für die Seenotrettungsschiffe geschlossen. Trotz Willensbekundung der
Städte konnten bis jetzt kaum Geflüchtete und MigrantInnen in den Kommunen willkommen geheißen werden.

Wie stellt sich die aktuelle Situation dar zwischen Palermo und Frankfurt? Welche Konzepte der kommunalen Aufnahme von Geflüchteten und Geretteten wären denkbar und wie wären sie durchsetzbar? Welche Handlungsspielräume haben die Städte und welche Initiativen diskutieren die sozialen Bewegungen?

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