USA und Großbritannien reagieren auf IPCC Bericht

  • Foto: Dirk Maus / pixelio.de
  • hochgeladen von Silke Diers

Der mittlerweile fünfte Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) wurde Ende des vergangenen Monats veröffentlicht. Wenn man dem Bericht glauben darf, dann wird sich die Erdoberfläche bis zum Jahr 2100 im Durchschnitt um 1,5 bis 4 Grad Celsius erwärmen. Nun haben die USA und Großbritannien Stellung zu dem Bericht genommen. Dieser sei eine deutliche Warnung für die Bevölkerung der Erde. US-Energieminister Ernest Moniz und sein britischer Amtskollege Edward Davey schlugen unterschiedliche Töne als Reaktion auf den Bericht an. Während Moniz bloß auf den Aktionsplan von US-Präsident Obama verwies, der als umfassende Energiestrategie im Juni 2013 verabschiedet worden war, und somit nur vage auf die Ergebnisse des Berichts antwortete, forderte Davey deutlich, dass die gesamte EU ihre Emissionen bis 2020 um 30 Prozent senken müsse.

Im Vergleich zu den meisten anderen westeuropäischen Ländern spielen die erneuerbaren Energien weder in den USA noch in Großbritannien eine besonders große Rolle. In den USA wurden im Jahr 2012 nur 13 Prozent des Stroms regenerativ erzeugt, in Großbritannien kam man sogar nur auf 11 Prozent. Doch wie die Staaten die Probleme und Entwicklungen handhaben, unterscheidet sich stark voneinander. Der US-Klimaplan ist möglicherweise nicht ausreichend, um die Emissionen der Supermacht langfristig zu senken. Die Anzahl der erneuerbaren Energieanlagen auf US Boden soll zwar bis 2020 gesteigert werden, gleichzeitig möchte man aber auch umstrittene Methoden wie die Erdgasgewinnung „Fracking“ unterstützen.
In Großbritannien hat man sehr viel klarere Vorstellungen davon, wie die energetische Zukunft des Landes aussehen soll.

Die Nutzung erneuerbarer Energie ist auf den britischen Inseln zwar noch rückständig, doch wenn die Berechnungen stimmen, dann wird das Land es schaffen, bis zum Jahr 2022 etwa ein Drittel seines Stroms mit erneuerbaren Energien zu erzeugen. Energieminister Daveys Worte zu diesem Thema waren jedenfalls schon einmal ziemlich deutlich. Man müsse eine „ehrgeizige, rechtlich bindende globale Vereinbarung“ treffen, damit die CO2 Emissionen gesenkt werden können.

Quellen:
- www.statista.de
- www.energy.gov
- www.strom-billiger.net
- www.n24.de

Fotoquelle: Dirk Maus / pixelio.de

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen