Die Hitzewelle erreicht Südhessen... Und hat Folgen!

Eis essen, Miniröcke und Hitzefrei - so viele gute Seiten das Hoch über Deutschland, das die heiße Saharaluft zu uns nach Südhessen brachte, auch hatte, einige Probleme lassen sich dennoch nicht abstreiten.
So mussten wir in den vergangenen Tagen teilweise bei Temperaturen von bis zu 38°C schwitzen - ein Umstand, den nicht alle gut vertrugen. Besonders ältere Menschen und kleine Kinder mussten häufiger im Krankenhaus behandelt werden. Die Gründe dafür waren hauptsächlich Dehydration oder sogenannte Hitzeschäden wie zum Beispiel der Sonnenstich.
Besonders ärgerlich ist die Wettersituation für Schüler: Während es in ihrer sechswöchigen Sommerferienzeit nur selten heiße Tage und stattdessen viel Regen gab, müssen sie jetzt in ihren aufgeheizten Klassenzimmern sitzen, statt sich in den regionalen Schwimmbädern und Badeseen abzukühlen. Diese sind jetzt gut besucht, denn viele wollen sich nach einem anstrengenden Arbeitstag noch eine kleine Erfrischung gönnen. Wichtig ist in diesen Tagen vor allem, ausreichtend zu trinken und sich nicht zu lange der prallen Sonne auszusetzen. Der Deutsche Wetterdienst hatte sogar drei Tage lang die Hitzewarnstufe II für Südhessen ausgerufen. Sie ist die höchste Hitzewarnstufe überhaupt, und Experten raten, die Fenster tagsüber geschlossen zu halten und sich möglichst in kühlen Räumen aufzuhalten.

Häufig gibt es nachts noch ein weiteres Problem, das auf die übermäßige Hitze und die schwül-warme Luft zurückzuführen ist.

Meist kündigt es sich durch ein leichtes Grollen im Hintergrund an. Wenn man dann die dunklen Wolken am Himmel sieht und die ersten Regentropfen fallen hört, weiß man, es ist mal wieder so weit: Ein Sommergewitter kündigt sich an.

Davon hatten wir diesen Sommer bereits eine ganze Menge, und für die nächsten Wochen verzeichnen die deutschen Wetterdienste eine weiterhin bestehende Gewittergefahr. Es hat durchaus seinen Reiz, wenn hunderte von Blitzen über den dunklen Himmel zucken und so die Nacht erleuchten - allerdings ist dieses beeindruckende Naturschauspiel auch nicht ganz ungefährlich. Bis zu zwei Millionen Blitze schlagen jährlich in Deutschland ein - eine enorme Zahl.

Und auch unsere Region ist in den vergangenen Wochen nicht verschont geblieben. So fiel ein Musikfestival in Dieburg im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, als die knapp 2000 Zuschauer, die dort auf dem Zeltplatz übernachteten, durch eindringendes Wasser höchst unsanft geweckt wurden. Einige von Ihnen wurden sogar von der Feuerwehr evakuiert.
Ein weiterer heftiger Zwischenfall ereignete sich in Darmstadt, wo ein Blitz in einen Schornstein im Martinsviertel einschlug. Dieser stürzte teilweise ein, wobei die Trümmerteile meterweit flogen. Dass hierbei niemand verletzt wurde war reine Glückssache. Elf Autos wurden beschädigt, und das Stromnetzwerk eines Mehrfamilienhauses musste neu hergerichtet werden.
Und während Hoch "Achim" uns in den letzten Tagen durch die starke Sonneneinstrahlung das Leben schwer gemacht hat, gab es noch weitere Begleiterscheinungen. Im Odenwald fielen teils tischtennisballgroße Hagelkörner, die gemeinsam mit heftigen Sturmböen erheblichen Schaden anrichteten.
Ein weiterer Nachteil: Statt Kühlung zu verschaffen, sorgen die starken Regenfälle lediglich dafür, dass die Luft am nächsten Tag extrem feucht und die Hitze damit noch schlechter zu ertragen ist.

Und jetzt sind Sie wieder gefragt, liebe Leser: Wie schützen Sie sich vor der aktuellen Hitzewelle? Greifen Sie auf Klassiker wie beispielsweise nasse Handtücher vor den Fenstern, oder haben Sie einen besonderen Geheimtipp? Aber natürlich freuen wir uns im Gegensatz dazu auch über Bilder, die zeigen, wie viel Spaß solch heiße Tage bringen können, zum Beispiel im Schwimmbad oder bei der Grillfeier im Garten!
Schicken Sie uns Ihre Bilder und Ratschläge an redaktion@mein-suedhessen.de.

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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