Gewerbeverein Kranichstein (GVK) will Projektergebnisse für die Standortoptimierung umsetzen

Der Vorsitzende des Gewerbevereins Kranichstein (GVK), Santi Umberti, erklärte, dass es im Standort Kranichstein nach einer Wirtschafts- und Gewerbestrukturanalyse sowie einer Unternehmensbefragung (unter Berücksichtigung von Fachgesprächen „Kranichsteiner Business Talks“), die vom Interessenverbund Lokale Ökonomie Kranichstein des Projektes „Netzwerk ABBA – Ausbildung, Bildung und Arbeit in Kranichstein“ von 2010 bis 2012 durchgeführt wurde, rund 150 Unternehmen und Institutionen gibt. Ein Indiz dafür ist auch die stetige GVK-Vergrößerung. Größtenteils kommen die befragten Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Sozialwesen. Was wäre somit ein Wohnstandort Kranichstein ohne Geschäfte für den täglichen Verbrauch, soziale und medizinische Versorgung sowie wohnortnahe Verwaltung? Ergänzend darf auch nicht vergessen werden, dass es in Kranichstein Unternehmen aus den Branchen Handwerk, Dienstleistung, Gastronomie, Tourismus, Kultur, Sport, Wissenschaft und Forschung gibt. Ein solcher Branchenmix ist für einen Stadtteil wie Kranichstein eine Bereicherung und geniest im positiven Sinne Seltenheitscharakter. Der GVK ist der Überzeugung, dass hier noch viel Entwicklungspotential steckt.

„In diesem Zusammenhang muss betont werden, dass diese Unternehmen und Institutionen ein wichtiger Umfeld-Faktor für unternehmerische Existenzen, Beruf, Ausbildungs- und Arbeitsplätze sind. Etwa die Hälfte von den befragten Unternehmen und Institutionen im Standort Darmstadt-Kranichstein bieten aktuell Ausbildungsplätze an. Rund ein Viertel davon wird an Schüler der Kranichsteiner Erich Kästner-Schule vergeben, die damit von der Wirtschaft im Stadtteil direkt profitieren können. Ausbaufähig ist auch die Schaffung von weiteren Ausbildungsplätzen, wenn im Rahmen von Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden können, um z. B. die Liquidität der Betriebe zu verbessern und die bürokratischen Hürden abzubauen. Der Gewerbeverein Kranichstein (GVK) freut sich, dass er an diesem Projekt von Anfang an als Kooperationspartner aktiv mitwirken konnte, um zur Standortoptimierung beizutragen“, so Umberti.

Außerdem beteiligte sich der Gewerbeverein Kranichstein (GVK) im Jahr 2011 aktiv als Kooperationspartner an einem zweiten Projekt „Strategieworkshop Stadtteile Darmstadt“, um Engpässe, Möglichkeiten (Potenziale) und Ziele für die jeweiligen Standorte Darmstadts – und im Falle des GVK für den Standort Kranichstein – aufzugzeigen. Diesbezüglich fand unter der Moderation der CIMA Beratung & Management GmbH ein gemeinsamer Workshop mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH, dem Darmstadt Citymarketing e.V. und den Gewerbevereinen Arheilgen, Eberstadt, Kranichstein und Wixhausen statt. Das Projekt beinhaltet u. a. auch eine bereits stattgefundene Standortbegehung und Expertengespräche in den jeweiligen Stadtteilen. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden im Rahmen des Workshops vorgestellt und zusammengefasst. Als Fazit ergeben sich sowohl Kooperationspunkte mit den teilnehmenden Akteuren als auch der erwünschte Unterstützungsbedarf. Zusätzlich steht als Abschlussergebnis ein Maßnahmenkatalog mit einem Zeitfahrplan der Umsetzung zur Verfügung.

Der GVK-Vorsitzende Umberti betonte abschließend: „Wir wollen – nach der Bewertung durch den GVK-Vorstand – die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der beiden genannten Projekte für die Optimierung des Standortes Kranichstein im Rahmen einer Info-Veranstaltung der Öffentlichkeit im Frühjahr 2013 vorstellen, um diese auch mit dem Leitbild öffentlicher Raum Kranichstein und dem Einzelhandelskonzept der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Verbindung zu bringen und umzusetzen. Für den Gewerbeverein Kranichstein (GVK) ist es wichtig, dass die Bürgerschaft unmittelbar am Entscheidungs- und Umsetzungsprozess der Weiterentwicklung des Standortes Darmstadt-Kranichstein eingebunden wird, denn zufriedene Einwohner sind auch zufriedene Kunden“.

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