Kältebrücken und Schimmel durch natürliche Baumaterialien vermeiden

(mpt-258). Überall in der Luft schwirren Schimmelsporen herum. Diese machen in der Regel keine Probleme. Erst dann, wenn sich die Mikroorganismen ansiedeln und dadurch wachsen können, können sie die Gesundheit gefährden. Besonders gerne haben es Schimmelsporen warm und feucht - zum Beispiel lieben sie Orte, wo sich Kondenswasser niederschlagen kann. Es entsteht ein gefährliches Pilzgeflecht, das sich ausbreitet und die Konzentration der Sporen in der Luft ansteigen lässt.

Besonders schimmelanfällig sind Bauwerke, die nachträglich mit einer Dämmung versehen wurden - und das aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen können Fenster, die hoch wärmegedämmt sind, die natürliche Lüftung verhindern, außerdem kann die Luftfeuchtigkeit durch Kochen, Waschen und die natürliche Körperausdunstung erhöht werden. Zum zweiten können Kältebrücken für Schimmel verantwortlich sein, weil sie das Tauwasser anziehen, das sich an kalten Fensterrahmen oder falsch gedämmten Bauteilanschlüssen niederschlägt. Zum dritten spielen die Baumaterialien und die Wärmedämmung eine entscheidende Rolle.

Mineralwolle beispielsweise hat eine geringe Feuchtespeicher-Kapazität. Wird sie durch zu hohe Luftfeuchtigkeit nass, verliert sie ihre dämmende Wirkung und der Kältebrücken-Effekt verschlimmert sich. Bei natürlichen Baustoffen ist das anders: Diese sind atmungsaktiv und speichern die Feuchtigkeit. Thermo-Hanf ( http://www.thermo-hanf.de/ ) kann zum Beispiel bis zu 30 Prozent seines Gewichts an Feuchte aufnehmen und wieder abgeben, ohne nass zu werden. Dadurch wird die Tauwasserbildung verhindert, Schimmel kann nicht entstehen. Der Hersteller bietet auch ein System zur Dämmung von Fassaden an. Bei dieser vorgehängten Fassade kann der Dämmstoff aus Naturfasern mit verschiedenen Verkleidungen kombiniert werden, etwa Holz oder vielseitig gestaltbaren Putzträgerplatten.

Werden im Haus Lehmputze und Lehm-Trockenbaumaterialien verwendet, sorgt man für ein ausgezeichnetes Raumklima und läuft kaum Gefahr, dass sich Schimmel bilden kann, denn Lehm kann die Feuchtigkeit aufnehmen, sie diffundieren und speichern. Dazu kommt eine weitere positive Eigenschaft: Lehm nimmt Schadstoffe aus der Luft auf und kann diese binden - beispielsweise aus Möbeln oder Wohntextilien. So wird die Raumluft um ein Vielfaches verbessert.

Unter http://www.thermo-hanf.de/ gibt es mehr Informationen.

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Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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