Koalition will Kita-Gesetz überdenken: Träger und Eltern befürchten größere Gruppen

Das umstrittene hessische Kinderförderungsgesetz könnte in Teilen verändert werden. Vor einer Anhörung im Landtag am Donnerstag stellte Sozialminister Stefan Grüttner, CDU, ein Einlenken der Regierungsparteien in Aussicht.

Vom neuen Kinderförderungsgesetz verspricht sich die schwarz-gelbe Landesregierung eine bessere Kinderbetreuung.
Viele Betreiber von Kitas befürchten jedoch das Gegenteil: größere Gruppen, kürzere Öffnungszeiten und weniger Fachpersonal.
Die vorgesehene Pauschale pro aufgenommenes Kind zwinge
die Kommunen aus Kostengründen, die Gruppen künftig voller zu machen.

Heute Nachmittag findet im Sozialausschuss des Landtages eine Expertenanhörung zum Thema statt.

Seit Wochen laufen Kita-Träger und Eltern gegen den Gesetzentwurf Sturm - sei es mit Unterschriftenlisten, Online-Petitionen oder Demonstrationen.

Am Dienstag waren allein in Frankfurt rund 5.000 Menschen gegen das KiföG auf die Straße gegangen. In Darmstadt kamen am Mittwoch rund 800 Menschen zu einem Protestzug zusammen.

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