Lästige Insekten

Stadt rechnet mit enormer Schnakenplage in diesem Sommer

Die anhaltenden Regenfälle der letzen Wochen haben die Böden gut mit Wasser versorgt. Wenn nun noch die Temperaturen ansteigen, werden die Gärten üppiges Wachstum zeigen. Leider ist aber auch mit der Entwicklung lästiger Schnaken zu rechnen. Die Mücken haben ideale Bedingungen. In allen Regentonnen, Gruben und sonstigen Gefäßen reichen auch kleine stehende Wassermengen aus, um aus den Eiern Larven schlüpfen zu lassen. „Nun ist die richtige Zeit, um der Entwicklung im häuslichen Umfeld Einhalt zu gebieten“, lautet die Empfehlung der Riedstädter Umweltberaterin Barbara Stowasser.

Die einfachste Maßnahme ist, unnötige Wasserreservoirs zu leeren. Für Regentonnen, in denen das Wasser aufgehoben werden soll, stehen allen Riedstädtern BTI-Tabletten der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zu Bekämpfung der Schnaken (KABS) zur Verfügung. Diese Tabletten enthalten einen Wirkstoff aus speziellen Bakterien, der die Entwicklung der Schnakenlarven im Wasser verhindert. Die Tabletten sind zu den üblichen Öffnungszeiten am Empfang im Riedstädter Rathauses in Goddelau zu erhalten.

Außer Stechmücken werden oft auch andere Insekten als lästig empfunden. Von vielfältigen Hausmitteln bis zu technischen Geräten wird Hilfe erwartet. Dabei sollte bei der „Bekämpfung“ unbedingt Rücksicht darauf genommen werden, dass nützliche oder gar seltene Arten nicht getötet werden. So genannte „Wespenfallen“ mit Zuckerlösungen locken auch nützliche Wildbienen oder Hummeln an, die darin umkommen. UV-Lampen mit oder ohne Stromführende Drähte werden auch Nachtfaltern oder anderen harmlosen Fluginsekten gefährlich. Empfohlen werden deshalb vor allem mechanische Sperren wie Insektenschutzgitter an Fenstern oder Türvorhänge.

Wespen erbeuten übrigens jede Menge Fliegen und Raupen, um ihre Brut zu füttern. Und nur zwei von über zehn Wespenarten versuchen im Spätsommer an Kuchen, Schinkenbrot oder Marmelade zu gelangen.

Fragen rund um den sinnvollen Stechmückenschutz beantwortet Umweltberaterin Barbara Stowasser (Telefon 06158 181-321, E-Mail: b.stowasser@riedstadt.de).

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