Mitarbeiter der Diakoniestation Bensheim-Zwingenberg wegen Veruntreuung angezeigt

Zwei Mitarbeiter der Diakoniestation Bensheim-Zwingenberg sollen zwischen 2008 und 2012 insgesamt 700 000 Euro veruntreut haben. Dies teilte am Freitag der Vorstand der Station mit, der Anzeige erstattet hat.
„Der Ruf der Station ist beschädigt“, sagte der Vorstandsvorsitzende, Pfarrer Karl Michael Engelbrecht. Dabei könnten die aktuellen Mitarbeiter nichts für die Machenschaften ihrer Ex-Kollegen aus dem Rechnungswesen. Die Diakoniestation sei mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die einzige Geschädigte.

Vermutung des Vorgehend: Für tatsächlich erbrachte Leistungen der Station schrieben die Mitarbeiter unter dem Briefkopf der Diakonie Rechnungen, zu zahlen waren die Beträge auf ein Konto, das von der Diakoniestation nicht mehr genutzt wurde. Es habe sich um ein sogenanntes Handkassen-Konto gehandelt, das 1985 für die Station Mobiler Dienst in Heppenheim eingerichtet worden war. Von diesem Konto hoben die beiden Verdächtigen immer wieder Beträge in bar ab. „Das haben sie sehr raffiniert gemacht“, erklärte Pfarrer Engelbrecht.
Aufgeflogen waren die Machenschaften, als der Kreis Genaueres über eine der Rechnungen wissen wollte.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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