Nachteile der Trauerfeier „in aller Stille“

Jeder Mensch verdient es, dass die Trauerfeier nach seinem Tod so gut, so persönlich und gleichzeitig so würdevoll wie möglich gestaltet wird. Wer von uns wünschte sich nicht, dass einem seine Verwandten und Freunde nach dem eigenen Tod diesen letzten Dienst auch für ihn tun? Wenn Sie dem Menschen, der Ihnen gestorben ist, über den Tod hinaus gut sein möchten, dann sollten Sie für ihn einen Abschied, eine Trauerfeier ausrichten, die
- sein individuelles Leben berücksichtigt und erinnert,
- seine für ihn wichtigen Beziehungen benennt und beschreibt
- seine ihm ganz eigene, einmalige Geschichte erzählt und würdigt.

Das Kondolieren am Grab wird von Angehörigen gerne vermieden. Man möchte seinen Schmerz, seine Gefühle und die Tränen nicht zeigen. Man hofft „in aller Stille“ besser darüber hinweg zu kommen.
Auch der „Trauerkaffee“ danach mit allen Angehörigen, Freunden und übrigen Trauergästen wird als unpassend empfunden, denn manchmal wird ja auch gelacht.
Die Bestattung in aller Stille bedeutet jedoch, dass ich alle Freunde, ehemalige Arbeitskollegen und sonstige Bekannte nicht über den Zeitpunkt und den Ort der Trauerfeier und sie damit „auslade“. Sie können alle dem Verstorbenen so nicht die letzte Ehre erweisen. Dieses menschliche Netzwerk wird dadurch empfindlich gestört und zieht sich genau zu dem Zeitpunkt zurück, wo man es als Hinterbliebener genau bräuchte.

Die Trauer alleine ist der schwerste Weg der Trauerbewältigung wenn nicht gar der unmögliche. Man braucht das Gespräch mit den Menschen, die man bei der Trauerfeier alle zusammen gehabt hätte.
Die Begegnungen mit Ihnen finden dann verteilt über viele Monate meist zufällig statt. Der Zeitaufwand und die seelische Belastung sind dann ein Vielfaches höher.

Auch aus der Sicht eines christlichen Pfarrers muss sich die Frage stellen „ist eine Trauerfeier in aller Stille eigentlich zulässig?“ Die Trauerfeier mit Pfarrer ist ja keine Privatveranstaltung der Familie, sondern sie ist ein öffentlicher Gottesdienst zur Verabschiedung des verstorbenen Gemeindemitglieds. Bei keinem Gottesdienst werden jedoch nur bestimmte Menschen zugelassen oder am Zugang gehindert.

Die Trauergemeinde und der christliche Glaube, dass doch nicht alles zu Ende ist und man sich im Licht eines anderen Lebens wieder sieht, sind weitere wichtige Elemente der gefeierten Trauer. Mit viel Raum und Zeit für Blumen, Kerzen, Musik und Predigt ergeben sich einmalige bleibende Erinnerungen.

Die pietätvolle ständige Bereitschaft zum würdevollen Dienst am Menschen und für Menschen kennzeichnet seit 1860 die Abläufe in unserem der Tradition verpflichteten Familienbetrieb. Thea und Werner Kahrhof führen das Unternehmen gemeinsam mit Tochter Senta Kahrhof.

Kahrhof Bestattungen
Merckstraße 13
64283 Darmstadt
Tel. 06151/26311, Fax 26312
www.kahrhof-bestattungen.de
kontakt@kahrhof-bestattungen.de

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