Vettel "fährt den Rost herunter"

Nun sind bereits ganze 75 Tage seit Sebastian Vettels großem Triumph vorüber.
Endlich absolvierte der Heppenheimer, am gestrigen Donnerstag die ersten Testfahrten mit seinem neuem Red Bull RB9. Spätestens jetzt liegt sein Fokus auf der Titelverteidigung 2013.
Auch wenn es zunächst nur darum ging mit seinen 51 Trainingsrunden sich an das neue Auto zu gewöhnen blieben die gewünschten Zeiten noch aus, so war es auch nicht verwunderlich, dass er weit hinter seinen besten Konkurrenten zurückgelegen hatte.
Vettel übernahm das Auto von seinem australischen Teamkollegen Mark Webber. Der Australier fuhr ganze 174 Runden auf dem 4,5 Kolimeter langen Circuito de Jerez.
Größere Probleme traten nicht auf, zum Auftakt hatte sich Webber allerdings über deutliches Untersteuern beklagt.
Vettel rollte dann am dritten von vier Testtagen auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs in Andalusien rund eine halbe Stunde nach Streckenöffnung aus der Box.

Mit seiner schnellsten Runde von 1:19,676 Minuten reichte es gerade so für den 6.Rang, er war somit gut drei Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege bei seinem schnellstem Umlauf.
"Ich bin erst mal wieder glücklich, im Auto gewesen zu sein. Den Rost ein bisschen runterfahren, das war heute das Hauptziel. Ich habe mich ganz wohl gefühlt, im Vergleich zum vergangenen Jahr haben wir einen Fortschritt gemacht", so ein zufriedener Vettel.

Die erste Testphase endet am heutigen Freitag. Vom 19. bis 22. Februar, an dem Vettels ärgster WM-Rivale Fernando Alonso einsteigt, stehen die Tests auf dem Ciruit de Caralunya bei Barcelona an, dort können Vettel & Co sich erneut am neuen Auto probieren.
Die Saison beginnt am 17. März mit dem Großen Preis von Australien.

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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