HSE modernisiert die Straßenbeleuchtung in Südhessen

24.000 Leuchten in 50 Städten und Gemeinden werden ersetzt

DARMSTADT (blu) – Die HSE will die Straßenbeleuchtung in den südhessischen Kommunen energieeffizienter machen und tauscht bislang übliche Quecksilberdampflampen gegen moderne Leuchtmittel wie etwa LEDs aus. Dazu hat die HSE das „Straßenbeleuchtungskonzept 2020“ entwickelt. Als eine der ersten Kommunen wurden in Weiterstadt bereits LED-Leuchten installiert. Insgesamt sollen im Rahmen des Konzeptes bis 2020 rund 24.000 Leuchten in rund 50 Städten und Gemeinden modernisiert werden, in denen die HSE für die Straßenbeleuchtung zuständig ist. „Die neue Beleuchtungstechnolgoie benötigt deutlich weniger Energie und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Nachhaltigkeit in der Region“, sagt Bernhard Fenn, Leiter des Regionalmanagements der HSE.

Von dem Austausch profitiert nicht nur das Klima, sondern auch der Haushalt der Kommunen, weil der Kämmerer wegen des geringeren Energieverbrauchs weniger Geld für die Beleuchtung ausgeben muss. Eine Stadt mit 1.400 alten Straßenleuchten zum Beispiel benötigt pro Jahr rund 500.000 Kilowattstunden Strom. Moderne LED-Technik verbraucht im Vergleich mit einer Quecksilberdampflampe dagegen nur rund die Hälfte der Energie.

Nach Angaben der TU Darmstadt macht die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Brücken etwa zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland aus. Die Kosten der öffentlichen Hand betragen rund 760 Millionen Euro pro Jahr.

Die HSE wird den Kommunen ihr „Straßenbeleuchtungskonzept 2020“ in drei Regionaltreffen in Groß-Umstadt (24. Juni), Mörlenbach (1. Juli) sowie in Erbach (2. Juli) im Detail erläutern.

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