Christstollen DAS Weihnachtsgebäck selber gemacht

Das bekannteste deutsche Weihnachtsgebäck ist der Christstollen. Er soll in seiner Form und dem Aussehen an das gewickelte Christkind erinnern, so jedenfalls die Legende. Ursprünglich ist der Stollen das „Christbrot”, denn im 14. Jahrhundert war er noch ein Fastengebäck der Klöster: aus Mehl, Hefe und Wasser. Aber ohne Zuckerüberguss, der war damals einfach viel zu teuer.

Der beliebteste und bekannteste Stollen ist der "Dresdner Stollen". Der Begriff ist übrigens seit Mitte der 90er Jahre geschützt und wenn er in der sächsischen Landeshauptstadt hergestellt worden ist, bekommt er auch das offizielle Siegel.

Das Rezept ist über 100 Jahre alt und in einem Dresdner Stollen sind neben bei 3 Pfund Mehl folgendeZutaten enthalten: 300 g Zucker, 1¼ Pfund Butter, ¼ Pfund Rindertalg oder Schmalz, 1½ Pfund Rosinen, in Rum eingeweicht, ¾ Pfund Zitronat, ¾ Pfund Mandeln, 110 g Hefe, 1 Prise Salz, abgeriebene Zitronenschale und ¼ l Milch.

Wichtig ist, dass nach dem Backen der Stollen noch mindestens 3 Wochen kühl gelagert werden muss, bevor er richtig gut schmeckt. Natürlich sollte der Stollen auch richtig aufbewahrt werden und dann hält er sich noch bis zum Osterfest.

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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