Fahrt des Odenwaldklubs
Besuch von Bad Kreuznach

Einige Teilnehmer in der museumsschenke Frangel
  • Einige Teilnehmer in der museumsschenke Frangel
  • Foto: Foto: K.-H. Garhammer
  • hochgeladen von Rosel Schupp

Die diesjährige Maifahrt des Odenwaldklubs Griesheim führte in das Nahestädtchen Bad Kreuznach. Der Wettergott meinte es gut mit den sechzig Griesheimern, denn es herrschte den ganzen Tag über blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein.
In Bad Kreuznach angekommen, bot die Wanderführung für einige Interessierte eine Besichtigung der Brückenhäuser auf der alten Nahebrücke, des Kurparkes und des Salinentales an.

Andere Teilnehmende besichtigten die Altstadt, liefen durch die Fußgängerzone oder ließen sich auf dem Marktplatz ein Eis schmecken.

Die 51.000 Einwohner große Stadt an der Nahe gelegen, ist nicht nur Kreisverwaltung der gesamten Region sondern auch Kurstadt und hat eine lange, traditionsreiche Geschichte.
Bereits im 5. Jh. v. Chr. ist auf der heutigen Gemarkung die Existenz einer keltischen Siedlung belegt. Um das Jahr 58 v. Chr. wurde das Gebiet Bestandteil des römischen Reiches, es entstand ein römischer Vicus, , d. h. eine kleine Siedlung, der Sage nach benannt nach dem Kelten Cruciniac, der den Römern einen Teil seines Landes überließ. Er ist wahrscheinlich der Namensgeber Kreuznachs.
Nach dem Zerfall des Römischen Reiches wurde Kreuznach im Jahr 500 Königshof und Reichsdorf des sich neu entwickelnden fränkischen Reiches. Es folgte der Bau einer ersten Kirche, die dem Heiligen Martin eweiht
Im Jahr 1507 trat Magister Faust, Alchimist, Wahrsager, Wunderheiler und Astrologe die durch Franz von Sickingen vermittelte Stelle als Rektor der Kreuznacher Lateinschule an. Aufgrund von Vorwürfen der Pädophilie musste er aus der Stadt fliehen- Johannes Georg Faust gilt als die Vorlage von Goethes Faust. Aus dem Wohnhaus wurde eine Weinstube, die, in der Altstadt gelegen, heute noch gerne besucht wird.
Es folgte eine lange und wechselvolle Geschichte, die Kreuznach auch in den Erbfolgekriegen nicht zur Ruhe kommen ließ Der Apotheker Karl Aschoff entdeckte 1904 den Radongehalt der Kreuznacher Sole und führte daraufhin die Radium-Therapie ein., . Sie hilft insbesondere bei rheumatischen Beschwerden. Seit 1924 darf sich Kreuznach daher Bad nennen.
Nach diesen vielen gesammelten Eindrücken fuhren die Griesheimer weiter zur Schlußrast in die Museumsschenke Frangel, bei Alzey und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Die nächsten Termine sind: Mittwoch, der 5. Juni Fahrt an die Blaue Adria nach Altrip; Anmeldung bei Fam. Schupp, Tel. 06155-5271; Mittwoch, den 19. Juni Stammtisch bei SC Viktoria ab 18 Uhr; Samstag, 22. Juni Abendwanderung in der Griesheimer Gemarkung, Treffpunkt 17 Uhr am Haus Waldeck (Anmeldung bei Fam. Hirsch, Tel. 3306) Gäste sind herzlich willkommen. rs

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen