Dieburger Gardereiter machen mobil

Gabi Thomas
Eine Menge Aufwand steckt hinter der Teilnahme von Pferd und Reiter am Dieburger Fastnachtsumzug. Nicht jedes Pferd verträgt den Karnevalstrubel. Neben guten Nerven erfordert es auch ein bisschen Übung und Gewöhnung an Musik und die bunten Gestalten. Um als Reitergarde mit genug Pferden beim Fastnachtsumzug mit zu wirken, werden in diesem Jahr mindestsens sechs externe Pferde ausgeliehen, die teilweise schon in Mainz mit gegangen und entsprechend routiniert sind. Die Pferde werden nach Dieburg transportiert und im Dieburger Reit-Club untergebracht.
Der Fastnachtssamstag gerät dann zur reinsten Putzorgie: Pferde striegeln und auf Hochglanz bürsten, Schweife waschen, Mähnen einflechten, Hufe waschen und fetten, Sattel und Zaumzeug putzen, farblich passende Schabracken, Decken und Bandagen bereitstellen, Reitstiefel zum glänzen bringen, damit der närrische General, Klaus Sahm, bei der Kommandoübergabe am Fastnachtssonntag auf dem Marktplatz nichts zu beanstanden hat.
Beim Schamponieren der plüschigen Pferdebeine von Shire Horse Tudor legt er selber mit Hand an. Mit Uniform, Orden, Verschnürungen und Kordeln behängt fällt das Aufsitzen auf den 1,92 m hohen Pferderiesen schon ein bisschen schwer - aber mit Hilfe der Stehleiter und der Assistenz der Reitergardistinnen Nina Kreher und Steffi Braun schafft er es dann doch.

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