Sieben Todsünden auf Burg Frankenstein - Vorbereitungen für Halloween 2011 sind bereits in vollem Gang

Die Hölle und die sieben Todsünden haben in diesem Jahr das Orga-Team von Halloween auf Burg Frankenstein bei Darmstadt besonders beschäftigt. „Höllenfeuer und Todsünden“ werden in diesem Jahr Motto des weltweit bekanntesten Events dieser Art sein. Bereits jetzt plant das Team die Gestaltung von Kostümen und den Ablauf der Shows, die an den verschiedenen Spielstätten im Bereich der Burg zu sehen sein werden.
Die Hölle, so glaubt man noch heute, sei ein Ort nie endender Qualen: das Feuer des Teufels, in dem sich die Unseligen befinden, die den Todsünden anheim fallen. Eine ewige Trennung vom Himmel.

Zu jener Zeit, als der Glaube an Hexen und Teufel, an übernatürliche Ereignisse und das baldige Ende der Welt im Volk weit verbreitet waren, machte die Kirche den einfachen Menschen glauben, er könne sich nur durch den Kauf von Ablassbriefen vor dem Fegefeuer oder gar der Hölle schützen. Dort würden sie hingehen, die zahlungsunwilligen Sünder, aber die Gerechten erwarte das ewige Leben.

Bevor die Shows auf Burg Frankenstein zum ersten Mal beginnen können, sind umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Dabei ist es nicht nur mit der Wahl eines möglichst attraktiven Themas getan. „Die eigentliche Arbeit beginnt, wenn wir uns die Kostüme überlegen“, sagt Andrea Schüßler vom Orga-Team. „Die müssen einerseits Wind und Wetter abkönnen, andererseits dürfen sie weder zu schwer sein, noch dürfen unsere Monster in ihrer Kleidung zu sehr schwitzen oder gar frieren.“

Doch das ist längst nicht alles. Ralph Eberhardt weist darauf hin, dass „in jedem Fall“ die einzelnen Gruppen der Monster sich dem generellen Thema „zumindest annähern“ oder sich ihm ganz anpassen. Bei den traditionellen Shows – wie zum Beispiel den Werwölfen, wird das schwierig. „Aber die sind einfach, wie sie sind“, bleiben Andrea und Ralph kühl. „Ebenso ist bei dem Wassermoster oder den Hexen nicht viel zu verändern.“

Wobei das für die Hexen nicht so ganz zutreffend zu sein scheint. Denn aus ihren Kreisen verlautet schon, man werde sich dem Thema „auf ganz besondere Weise annähern“. Eine der zaubernden Damen meint, sie werde sich speziell als mittelalterliche Hure ausstaffieren. Wie das allerdings aussehen soll? „Bin ich mir noch nicht so ganz sicher“, sagt die eigentlich hübsche Maid, die traditionell beim Halloween ein grausliches Bild abgibt.
Doch derzeit beschäftigen andere Themen das Orga-Team. „Was muss ein Monster können?“ ist im Vorfeld der Veranstaltungen die meist gestellte Frage. Denn es bewerben sich immer wieder Besucher, die gern „mit-monstern“ möchten und meinen, sie könnten so eigene Ängste überwinden. Das haue nicht hin, sind sich die gestandenen Monster sicher. „Aber stress-resistent muss ein Monster sein“, betonen die Beteiligten. „Sich im Team einfügen und die eigenen Wünsche zurückstellen, damit die Gemeinschaft funktionieren kann“, ist ein weiterer Punkt.

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Karriere als Monster bei Halloween auf Burg Frankenstein zu starten, muss sich gedulden. „In diesem Jahr sind alle Rollen besetzt“, bedauert Andrea Schüssler. Sie war für das Casting 2011 zuständig. „Aber bestimmt werden wir im nächsten Jahr wieder freie Plätze für Monster haben. Oder es kommt jemand mit einer ganz tollen Idee, die wir als eigene Show einbauen.“

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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