Polizeieinsatz in Offenbach nach dem Konzert von Social Distortion

Vor dem Polizeieinsatz: Autobatterien sorgen für den Strom bei Shoshin in Offenbach.
  • Vor dem Polizeieinsatz: Autobatterien sorgen für den Strom bei Shoshin in Offenbach.
  • Foto: Andreas Ebert
  • hochgeladen von Torsten Fuchs

Ein Promotionauftritt der englischen Rockband Shoshin hat am späten Abend in Offenbach die Polizei auf den Plan gerufen.

Das Trio spielte unangemeldet vor der Stadthalle, in der die kalifornischen Punkrocker Social Distortion ein umjubeltes Konzert gegeben haben (Hier geht es zur Rezension des Konzerts).

Während die jungen Musiker in "Do It Yourself"-Manier Guerilla-Werbung für kommende Auftritte machten und ihre Promo-CDs reißenden Absatz fanden, versammelten sich immer mehr Fans vor der Halle.

Doch die "After hour" nach 100 Minuten Social Distortion währte nur eine gute halbe Stunde, dann beendete eine Polizeistreife das Spontankonzert.

Die junge Polizeibeamtin handhabte dies elegant, Bandleader Pete Haley durfte sich sogar noch von seinen neu gewonnenen Anhängern verabschieden, bevor der Stecker an den zwei Autobatterien gezogen wurde.

Wie ein Redakteur des "Pressebüros Torsten Fuchs" direkt und exklusiv von der hessischen Polizistin erfuhr, gab es fünf Anrufe besorgter Nachbarn.

Unter ihnen sei die Stadthalle selbst gewesen.

Aus Polizeikreisen hieß es, die Stadthalle habe den Eindruck vermeiden wollen, sie habe den Straßenauftritt des UK-Trios selbst organisiert.

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