Zwiebelbühne Bunbury

Wer wünscht sich nicht hin und wieder einen Bruder, dem man all seine schlechten Eigenschaften zuschreiben kann? Käme ein kranker Freund als Ausrede für alle Lebenslagen nicht manchmal gelegen? Die Dandys Jack Worthing und Algemon Moncrieff genießen ihr Doppelleben: Während Algemon seine ausgedehnten Landpartien mit Krankenbesuchen bei seinem vermeintlichen Freund Bunbury begründet, rechtfertigt Jack seine häufigen Ausflüge nach London mit seinem hoffnungslos verkommenen und hilfsbedürftigen Bruder namens Ernst und nennt sich in der Stadt selbst Ernst.

Kompliziert wird es, als die Frauen ins Spiel kommen. Schon immer wollte Gwendolyn Fairfax einen Mann namens Ernst heiraten. Jack stellt sich ihr als sein Alter Ego Ernst vor und sofort ist es um sie geschehen. Zeitgleich reist Algemon auf das Landgut seines Freundes Jack und stellt sich als Jacks Bruder Ernst vor. Er trifft dort auf Jacks Pflegetochter Cecily, die auch schon immer von einem Ernst träumte. Als nun Jack frühzeitig heimkehrt und seine Rückkehr auch noch mit dem Tod seines Bruders Ernst begründet, ist die Verwirrung komplett.

ln diesem Stück glaubt jeder Ernst zu kennen, jeder ist plötzlich Ernst und jeder möchte Ernst sein. Was jedoch keiner ernsthaft in dieser wunderbaren Komödie sucht, ist der Ernst des Lebens!

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