DDR-Opfer-Hilfe begrüßt Reisefreiheit auf Kuba

Roland Schulz, Vize-Vorsitzender der DDR-OPFER-HILFE
  • Roland Schulz, Vize-Vorsitzender der DDR-OPFER-HILFE
  • Foto: DDR-OPFER-HILFE
  • hochgeladen von Torsten Fuchs

Die Ankündigung der kubanischen Regierung, ab Januar 2013 Reisefreiheit einzuführen, hat die DDR-OPFER-HILFE als Erfolg der Oppositionsbewegung und Anfang vom Ende der kommunistischen Diktatur begrüßt. Das Castro-Regime habe dem jahrzehntelangen Druck letztlich nachgeben müssen, es sei ein guter Tag für die Oppositionsbewegung des Inselstaatss, so der Verband.

Roland Schulz, Vize-Vorsitzender der DDR-OPFER-HILFE, erklärte:
"Die Einführung der Reisefreiheit für die Kubanerinnen und Kubaner war längst überfällig. Das kommunistische Regime ist wirtschaftlich kollabiert. Wir fordern, dass die angekündigte Reisefreiheit auch für die politisch Verfolgten auf Kuba umgesetzt wird. Ansonsten würde die Ankündigung nicht mehr wert als ein Feigenblatt."

Die DDR-OPFER-HILFE erwartet jetzt massive Flüchtlingsstöme von Kuba in die USA, vergleichbar mit der Fluchtwelle von der DDR in die Bundesrepublik Ende 1989.

Von Januar 2013 an benötigen Kubaner zum Ausreisen statt einer Genehmigung nur noch einen Pass und ein Einreisevisum des Ziellandes, wie die Regierung in Havanna heute mitgeteilt hat. Ob die Reform auch für Dissidenten gilt, blieb unklar. Auch die Dauer möglicher Reisen wird heraufgesetzt, und zwar von elf Monaten auf 24 Monate. Allerdings soll es Einschränkungen für hoch qualifizierte Berufe geben.

Die DDR-OPFER-HILFE vertritt die Interessen ehemals politisch Verfolgter und deren Angehöriger und bietet ihnen sowie Sympathisanten eine Heimat.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.ddr-opfer-hilfe.de

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