DDR-Opfer-Hilfe zum 23. Tag des Mauerfalls: "Freiheit in Verantwortung gestalten"

In stillem Gedenken: Roland Schulz, Vizevorsitzender der DDR-Opfer-Hilfe, auf der Veranstaltung in Berlin.
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  • Foto: Volkhard Fuchs
  • hochgeladen von Torsten Fuchs

Der Verein DDR-Opfer-Hilfe hat zum 23. Jahrestag des Mauerfalls an die friedliche Revolution in der Ostzone erinnert. Am Denkmal der Gedenkstätte Berliner Mauer entzündeten Mitglieder des Verbandes am Freitagvormittag (9. November 2012) Kerzen für die Opfer der deutsch-deutschen Teilung.

Viele von ihnen müssten heute von Hartz IV leben, während sich DDR-Systemträger hohe Renten einklagten, kritisierte der Opferverband bei einer Festveranstaltung in der Bundeshauptstadt. Freiheit müsse in Verantwortung gestaltet werden, mahnte der Vorsitzende Ronald Lässig:

„Der Sturz der SED-Diktatur zeigt, dass der Freiheitswille von Menschen stärker sein kann als Mauern. Wir erinnern aber heute auch an die Opfer der Reichspogromnacht und die fabrikmäßige Vernichtung von Menschen durch die Nazis. Beide Diktaturen in Deutschland müssen Mahnung sein gegen links- oder rechtsextreme Tendenzen. Aus Berlin, der einstigen Trennlinie zwischen Repression und Freiheit, sollte ein Signal an die Völker ausgehen, die heutzutage ihren Freiheitswillen umsetzen, wie wir 1989 in der DDR."

Der DDR-Opfer-Hilfe e.V. appellierte, dass es gerade in Krisenzeiten wie diesen wichtig sei, das Demokratieverständnis zu festigen, um extremistischen Parteien nicht das Feld zu überlassen.

Die DDR-Opfer-Hilfe vertritt die Interessen ehemals politisch Verfolgter und deren Angehöriger und bietet ihnen sowie Sympathisanten eine Heimat. Information zu dem Verein stehen unter www.ddr-opfer-hilfe.de

Autor:

Torsten Fuchs aus Griesheim

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