Als wäre Muttersein nicht schon genug...

Oft höre ich von meinen drei Kindern, ob ich nicht bei diversen Ausflügen der Klasse oder Schulfesten mithelfen könnte, ich wäre ja sowieso immer zu Hause.
Es ist ja nicht so, dass ich neben meiner Arbeit nur noch stellvertretende Vorsitzende im Förderverein bin. Nein, ich bin auch noch im Elternbeirat in zwei Klassen, Vorstandsmitglied der Schwimmabteilung und Mitglied der Schulkonferenz und Schulprogrammgruppe.
Ich bin also tatsächlich nicht „Sowieso immer zu Hause“, denn für all meine Tätigkeiten habe ich, schweren Herzens, mein Hobby, Singen im Chor, aufgegeben.
Freiraum, um meiner einzigen bezahlten Arbeit, dem Beruf der Diplom-Übersetzerin, nachzugehen muss ich mir regelrecht schaffen. Seit unser Nesthäkchen auf der Welt ist und zu Hause von mir betreut wird, übersetze ich dann, wenn sie schläft oder abends, wenn mein Mann daheim ist um die Kinder zu hüten und alle anderen gemütlich mit Freunden im Biergarten sitzen oder die Seele baumeln lassen und ein gutes Buch lesen.
Wichtig ist, und nur deshalb schaffe ich das alles parallel zu bewerkstelligen, dass man Spaß an dem hat, was man tut und Freiräume für sich und den Partner schafft. Mein Mann und ich gehen regelmäßig aus und genießen die Zeit, die wir nur für uns haben, zum Beispiel im Kino oder Theater, denn auch das Verlangen nach Ruhe und dem Partner will gestillt werden.

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