Berufe in der Kfz-Branche bieten nach wie vor sehr gute Perspektiven

Fragt man Schulabgänger nach ihrer Wunschausbildung, liegt der Kfz-Mechatroniker wohl in fast jeder Klasse unter den Top 3. Keine Frage: Auto und Mobilität, das bewegt und begeistert in unverminderter Weise übrigens nicht nur männliche Bewerber, denn längst sind immer mehr weibliche Auszubildende und Mitarbeiterinnen in Kfz-Werkstätten, in Service und Verkauf anzutreffen.

Ganz gleich ob die Fahrzeuge der Zukunft mit Diesel oder Super angetrieben werden oder gar dank elektrischer Energie vorwärts rollen: Das Auto wird auch künftig kaum aus dem Alltag wegzudenken sein und will auch in Zukunft verkauft, gewartet und repariert werden. Die beruflichen Perspektiven für Berufseinsteiger werden daher von Experten als sehr gut bewertet, insbesondere im Kfz-Handwerk. Aber auch Automobilhersteller und Importeure brauchen in Zukunft gut ausgebildete Mitarbeiter.

Die Karrierechancen sind dabei überraschend vielseitig, im technischen ebenso wie im kaufmännischen Bereich. Aufgrund der komplexen Technik, die in neue Autos verbaut wird, ist beispielsweise die Arbeit in der Werkstatt immer anspruchsvoller geworden. Daher ist für die meisten nach der Ausbildung auch nicht Schluss mit dem Lernen: Wer zielstrebig an seiner Karriere arbeitet, kann verschiedenste Aufstiegschancen nutzen ob klassisch über den Meisterbrief oder mit modernen Fortbildungen wie zum geprüften Kfz-Servicetechniker oder zum Automobil-Serviceberater. Für Kaufleute steht der Weg für ein Studium zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe sowie zum sogenannten Bachelor of Business Administration (BBA) offen.

Schön anzuschauen und hart im Nehmen: Die Fahrzeugkarosserie bestimmt das Design und soll zugleich robust und langlebig sein. Bei modernen Fahrzeugen treffen neue Werkstoffe und unterschiedliche Materialkombinationen aufeinander; und das in höchster Präzision, die Toleranzen kaum im Millimeter-Bereich zulässt. Mit modernen Reparaturtechniken beschäftigt sich daher die Ausbildung zum Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik.

Computergesteuerte Messtechnik, neue Verbindungstechniken und die Karosseriereparatur stehen im Mittelpunkt dieser anspruchsvollen technischen Ausbildung. So bearbeiten die Fachleute beispielsweise Karosseriebauteile aus Stahl, Aluminium, Magnesium und Kunststoff oder bessern Schäden am Fahrzeug aus. Aufgrund der hohen Anforderungen ist für diese dreieinhalbjährige Ausbildung ein Realschulabschluss oder ein sehr guter Hauptschulabschluss erforderlich.

Es gibt kaum etwas, was es nicht gibt: Aus über 25.000 exakt abgestimmten Farbtönen, ob Metallic-Lack, individuelle Sonderfarbe oder Effektlacke, erhält jedes Auto sein schmückendes Kleid. Die Farbwahl steht für den Autofahrer beim Kauf oft an erster Stelle umso wichtiger ist bei Reparaturen eine saubere Arbeit im Fachbetrieb. Drei Jahre lang bereitet die Berufsausbildung zum Fahrzeuglackierer/in auf diese Tätigkeit vor.

Der Beruf ist anspruchsvoll und vielseitig: Das Beseitigen von Schäden zählt ebenso dazu wie das exakte Mischen von Farben und Farbtönen, die Herstellung von Effektlackierungen oder auch Checks an der Fahrzeugelektrik. Großes Interesse an Kraftfahrzeugen und Farben zählt daher zu den Voraussetzungen für diesen Beruf, ebenso wie ein physikalisch-technisches Verständnis sowie ein Realschulabschluss oder ein guter Hauptschulabschluss. Über alle Berufs- und Karrierechancen im Kfz-Gewerbe informiert ausführlich die Homepage www.autoberufe.de. (dtd)

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen