Bloß keine Hektik beim Immobilienkauf

Angesichts der anhaltenden Krise im Euroraum wird die eigene Immobilie für viele Bundesbürger immer mehr zur attraktiven Anlage. Der Wunsch nach Wohneigentum führt dazu, dass die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen in guten Lagen seit geraumer Zeit teilweise kräftig steigen, in Ballungsräumen werden die Angebote bereits knapp. Viele potenzielle Häuslebauer oder -käufer haben allerdings Angst, angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten keinen Immobilienkredit von ihrer Bank zu bekommen. Diese Angst sei unbegründet, betont Michael Johannes vom Immobilienportal www.myimmo.de: "Solange die Kreditwürdigkeit stimmt, bekommt man auch ein Darlehen von der Bank."

Andererseits gebe es auch keinen Grund, beim Immobilienkauf jetzt aus Angst vor möglicherweise steigenden Hypothekenzinsen besonders schnell zu entscheiden. "Diese Angst sollte bei einer so wichtigen und langfristigen Weichenstellung nicht den Ausschlag geben", rät Michael Johannes. Viel wichtiger sei es, das passende Objekt zu finden und auf eine gut durchdachte Finanzierung zu setzen. "Für diese Überlegungen muss man sich Zeit nehmen. Wie viel Eigenkapital steht mir zur Verfügung? Soll man Verträge zur privaten Altersvorsorge kündigen, um die Zinslast zu senken? Und wie hoch darf die monatliche Belastung aus Zins und Tilgung in den nächsten Jahren maximal sein?" Wer hier eine übereilte Entscheidung treffe, für den könne es am Ende richtig teuer werden, gibt Michael Johannes zu bedenken.

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