Das ändert sich 2013

Auch im neuen Jahr gibt es für uns in vielen Bereichen neue Regeln und Sätze. Am Wichtigsten scheinen diese Erneuerungen zu sein: Abschaffung der Praxisgebühr, Einführung des Betreuungsgeldes und eine neue Verdienstobergrenze bei Minijobs.

Wer im neuen Jahr einen Arzt oder Zahnarzt aufsucht und dazu auch noch gesetzlich versichert ist, hat es eindeutig gut. Denn die zehn Euro Praxisgebühr, die 2004 geltend wurden, werden im neuen Jahr 2013 ersatzlos abgeschafft!

Das können frische Eltern 2013, für ihr Kind, das nach dem 31. Juli 2012 geboren wurde, ein oder zwei Jahre alt ist, für 22 Monate beantragen: 100 Euro monatlich. Und das für die Eltern, die ihr Kind zu Hause erziehen und von staatlichen Betreuungsangeboten keinen oder nur wenig Gebrauch machen. Das soll ab August 2013 gezahlt werden. Nach langen und intensiven Diskussionen hat das der Bundestag beschlossen und ab August 2014 sollen sogar noch 50 Euro draufgezahlt werden. Wenn Eltern dieses Geld für die private Altersversorgung nutzen, erhalten diese monatlich einen Zuschlag von 15 Euro.

Die 400-Euro Jobs werden ab dem nächsten Jahr abgeschafft. Denn Minijobber können ab dem 1.Januar 2013 ihren Job als „450 Euro-Basis“ bezeichnen, um in die Klasse geringfügig Beschäftigter zu fallen. Das ändert sich zum ersten Mal seit der Einführung 2003 der Mini- und Nebenjobs. Das liegt daran, dass der Anteil am Gesamtarbeitsmarkt stetig gestiegen ist und die Bundesagentur für Arbeit derzeit etwa 7,4 Millionen Arbeitsstellen in Deutschland dieser Art besetzt. Wer ab dem 1. Januar einen Minijob annimmt, aber keine Abgaben zahlen will, muss dies dann extra bezahlen. Denn es gilt, dass Minijobs künftig auch standardmäßig rentenversicherungspflichtig sind. Bei Bestehenden Minijob-Verhältnissen steht diese neue Reglung allerdings nicht zur Debatte.

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