Die volle Kraft aus der Sonne - Reinigung von Solar- u. Photovoltaikanlagen

Der Himmel ist wolkenlos, die Sonne scheint. Ein guter Tag für Solar- u. Photovoltaikanlagenbetreiber, möchte man meinen.
Doch wie effizient kann die Anlage diese Energie aufnehmen?
An eine Reinigung wird beim Bau solcher Anlagen nicht gedacht und viele Betreiber meinen, dass sich der Schmutz schon irgendwie „abregnet“.
Mit dieser Fehleinschätzung verschenkt der Inhaber bares Geld!

In mehreren Studien der Berner Fachhochschule unter Leitung von Prof. Dr. Häberlein (www.pvtest.ch) wurde festgestellt, dass z.T. erhebliche Leistungsverluste von bis zu 13,8% bei den überprüften PV-Anlagen vorlagen. Das Phänomen von Schmutzstreifen wurde auf den Solarzellen sogar bei Modulen mit einem Anstellwinkel von 65° beobachtet.
Was heißt das in der Praxis?
In einem Fallbeispiel hatte ein Betreiber einer 30 KW-Anlage eine größere Reduzierung der Energieausbeute verzeichnen müssen. Nach der professionellen Reinigung konnte er im Folgejahr einen Effektivitätszuwachs von fast 10% feststellen. In diesem Fall führten die Reinigungskosten der Fachfirma (€ 535,00) zu Mehreinnahmen in Höhe von € 1.408,00. Hinzu kommt, dass die Dienstleistung der Reinigungsarbeit steuerlich absetzbar ist. Dieses anlagenspezifische Beispiel belegt, wie wichtig die Pflege solcher Installationen ist.
Die Reinigungsintervalle variieren je nach Standort der Anlage! In „normaler“ Stadt- und Ortslage wird eine jährliche Reinigung vorgeschlagen, in ländlichen Gebieten (Feldrandlage oder Bauernhof) kann eine zusätzliche Reinigung erforderlich sein.
Die regelmäßige Reinigung dient neben der Effizienzsteigerung auch der Werterhaltung und einer langen Lebensdauer Ihrer Anlage. Wäre diese Anlage ein Auto, würde sie in der Regel durch den Besitzer gehegt und gepflegt, gewaschen, geledert und poliert werden, obwohl das Fahrzeug ausschließlich Energie verbraucht und keineswegs erzeugt.
Wer keine Fachfirma beauftragen möchte und „selbst Hand anlegen“ will, sollte auf einige Dinge achten. Die Anlagenmodule haben physikalisch bedingt glatte und empfindliche Oberflächen, die auf keinen Fall verkratzt werden dürfen. Raue und kratzende Reinigungsgeräte oder -hilfsmittel sind daher absolut tabu. Des Weiteren sollte auf keinen Fall das Hausanschlusswasser oder gar Brunnenwasser verwendet werden, um die Module „mal schnell“ mit dem Gartenschlauch abzuspritzen. Dies führt in der Regel zu Kalk- oder Eisenablagerungen führen, die den Wirkungsgrad negativ beeinflussen oder sogar bleibende Schäden verursachen.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Reinigung einer Solar- oder Photovoltaikanlage eine unumgängliche Maßnahme ist, um den optimalen, kontinuierlichen und dauerhaften Ertrag zu erzielen.
Armbrust Gebäudedienste, Frankfurter Str. 72, 64521 Groß-Gerau, Tel. 06152/8586455

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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