Gefahr für Sommerfüße

Im Sommer stehen Frauenfüße im Mittelpunkt. Bunt lackierte Nägel blitzen in luftigen Sandalen oder Flip-Flops, High Heels haben Hochsaison. Der Grund: Stöckelschuhe, Stilettos und Co. gelten als Inbegriff der Weiblichkeit. Sie sorgen für Endlosbeine, einen straffen Po und einen sexy Hüftschwung. Doch Modebewusstsein und Fußgesundheit passen nicht immer zusammen. Auf hohen Hacken steht der Fuß extrem schräg. Das übt einen starken Druck auf Ballen und Zehen aus. Rückenschmerzen, Knie- und Zehenbeschwerden oder Fußverformungen sind keine Seltenheit. Zudem geben dünne Absätze wenig Halt - ein Fehltritt, und der Fuß ist umgeknickt.

Häufiges Umknicken kann bei falscher Behandlung zu einer Instabilität des Sprunggelenks führen. Reine Verstauchungen, also Zerrungen der Bänder, werden gemäß der sogenannten PECH-Regel behandelt, so die Empfehlung der Experten des Steinbach-Talks 2012, einem jährlichen Treffen führender Sportmediziner und Mannschaftsärzte. PECH steht für Pause, Eisanwendung, Compression und Hochlagerung. Durch die Kühlung werden Blutungen, Schwellungen und Schmerzen vermindert. Das rasche Anlegen eines Kompressionsverbands dämmt Schwellungen ein und die Hochlagerung verbessert den Rückfluss des Bluts. Vor allem bei leichteren Verletzungen werden Salbenverbände etwa mit Traumeel S empfohlen. Unterstützend können zusätzlich Traumeel-Tabletten oral eingenommen werden. Die 14 Einzelbestandteile des natürlichen Komplexmittels können den körpereigenen Heilungsprozess fördern und abschwellend, entzündungshemmend und beruhigend wirken.

Wer gerne auf hohen Hacken geht, sollte seinen geplagten Füßen regelmäßige Erholung gönnen. Ein warmes Fußbad mit Kräuterzusätzen oder ätherischen Ölen, eine Fußmassage oder häufiger Barfußgang sind eine Wohltat. Spezielle Fußroller können etwa abends beim Fernsehen angewendet werden. Sie fördern die Durchblutung und massieren die Akupunkturpunkte. Übungen wie Zehen einziehen und Zehenspitzengang helfen, Verkrampfungen in den Fußgelenken zu lockern.

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