Grillen im Sommer.

Sie ist wieder da: Die geliebte Grillsaison. Jedoch hat nicht jeder Verständnis dafür, dass einige Leute schon am Liebsten ihr Frühstücksbrötchen auf den Holzkohlegrill legen würden. Manch einem Nachbarn ist sicherlich schon oft in den Sinn gekommen, den Grill von nebenan unschädlich zu machen und somit das Qualmen und Rauchen zu unterbinden.

Muss ich beim Grillen Rücksicht nehmen?
Auf jeden Fall. Gerade wenn man in einer engen räumlichen Beziehung zu einem anderen steht, gilt immer das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Aber wie viel Rücksicht brauchen meine Mitmenschen? Viel zu oft wägt man sich in Sicherheit und beansprucht Rechte, ohne diese einem anderen ebenfalls einräumen zu wollen. Man vergisst gerne, dass Rauch und Qualm den Nachbarn stören könnten. So führte daher auch häufiges Grillen in der Vergangenheit zu diversen Rechtsstreitigkeiten. Denn leider lassen sich Gerüche schlecht messen, weshalb keine einheitlichen Grenzwerte gesetzlich festgesetzt wurden (im Gegensatz zu Lärm).
Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass der Grillgeruch meist nur eine Stunde anhält, abgesehen von größeren Partys. Bevor man sich beim Nachbarn beschwert ist dahe rzu überlegen, ob der einstündige Geruch von frisch gegrilltem Fleisch wirklich so viel störender ist als der Geruch von Schmorbraten, der bei offenem Küchenfenster ebenfalls von morgens bis abends erlaubt ist.

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