Hochpreisig gleich teuer - günstig gleich preiswert?

Der Werbeslogan "Geiz ist geil" war eine zeitlang in aller Munde. Manchmal vom Verbraucher ausgesprochen ohne über die Aussage nachzudenken, manchmal im Gag, manchmal spiegelte sich das Denken einer großen Bevölkerungsgruppe darin wieder.
Wenig zahlen ist klasse, erst recht dann, wenn man viel dafür bekommt. Wenig zahlen und wenig bekommen möchte keiner.
"Mein Südhessen" hat in Gedanken an diesen Slogan die Parksituation in Darmstadt betrachtet. Ist doch Parken in Darmstadt ein hoch emotionales Thema: die Gebühren seien zu hoch, die Einheiten zu unübersichtlich "und überhaupt"...
Über wen sprechen wir, wenn wir über das angeblich so teure parken sprechen?
Q-Park ist Marktführer in den Niederlanden, Belgien, Irland, Schweden und Finnland und gehört somit zu den Top 3 Parkhausbetreibern in Europa.
In Darmstadt gehören sieben Parkhäuser und Tiefgaragen zu diesen Betreiber: Grafenstraße, Darmstadtium, Luisencenter, Schlossgarage, Wilhelminenpassage, Neckarstraße und Ludwigsplatz. Alles Parkhäuser, die sehr sauber, gepflegt, hell, sicher und als Kundenfreundlich zu bewerten sind. Außer bei den Parkgebühren.
Wirklich - außer bei den Parkgebühren?
Zum 2. März führte der Parkhausbetreiber eine neue Tarifstruktur ein, die sich stark an den Bedürfnissen, Wünschen sowie Kritikpunkten seiner Kunden orientiert und das Parken für den Großteil der Darmstädter und ihrer Gäste deutlich günstiger macht. Ziel war dabei eine weitere Belebung der Darmstädter City. Das neue Tarifkonzept berücksichtigt vor allem Kundenbedürfnisse sowie kritische Stimmen aus der Bevölkerung. Dabei wurde die bisherige 45-Minuten-Taktung bemängelt, weil diese von den Kunden als intransparent empfunden wurde und durch sie die Parkgebühren in der City für eine Stunde Parken 3,00 € betrugen. Mit der neuen Tarifstruktur wird mehr Transparenz geschaffen und der Preis für eine Stunde Parken in der Innenstadt reduziert sich um 33%.
Beim neuen 3-Zonen-Tarifkonzept können die Besucher selbst entscheiden, ob ihnen besonders kurze Wege oder Preisbewusstsein wichtiger sind. Wer es sehr bequem haben möchte und direkt im Herzen der Stadt parken will, bezahlt mit der neuen Tarifstruktur etwas höhere Parkgebühren als diejenigen, die für günstigeres Parken gern zwei Minuten bis ins Stadtzentrum zu Fuß gehen.

Die drei Tarifzonen im Überblick
In Zone 1 befinden sich die äußerst zentral gelegenen Parkobjekte Luisencenter /City Carree, Karstadt und Zentrum. Hier wurde der Tarif von 1,50 Euro für 45 Minuten auf 2 Euro für 60 Minuten umgestellt. Die in diesen Objekten oft bemängelten 3 Euro für eine Stunde Parken sind nun Vergangenheit. Aufgrund der ermittelten durchschnittlichen Verweildauer in den Parkobjekten bedeutet der neue Tarif für rund 90% aller Autofahrer, dass sie seit dem 2. März günstiger parken.
Zone 2 umfasst die an die Einkaufsstraßen angrenzenden Parkobjekte Darmstadtium, Grafenstraße und die Schlossgaragen, in denen die Parkgebühr seit dem 2. März 1,60 Euro je Stunde beträgt.
Für besonders preisbewusste Autofahrer bietet sich das Parken in Zone 3 an, zu der die Objekte Wilhelminenpassage und Neckarstraße in unmittelbarer Nähe der Innenstadt gehören. Die Parkgebühr beträgt hier 1,40 Euro je Stunde.
Der bereits etablierte Nachttarif von maximal 3 Euro beginnt zukünftig schon eine Stunde früher um 19.00 Uhr. Und die Maximalgebühr von 4 Euro an Sonntagen bleibt weiterhin bestehen.
Der Citymarketingvorstand begrüßt die neuen Tarifstrukturen. „Mit dem neuen Tarifsystem wurden zentrale Forderungen des Citymarketings erfüllt. Zum einen die Einführung eines transparenten Taktsystems jenseits der 45 Minuten. Zum anderen eine Staffelung der Preise nach Lage durch eine Absenkung der Tarife. Die neuen Tarife machen das Parken und Shoppen in Darmstadt deutlich attraktiver.“
Neben dem neuen Tarifkonzept kündigt Q-Park mehr Maßnahmen zur weiteren Optimierung der Parkqualität in Darmstadt an. Beispielsweise investiert das Unternehmen weiterhin in Sicherheit und Sauberkeit sowie den Ausbau der 24-Stunden-Erreichbarkeit all seiner Parkobjekte und verstärkt den Einsatz seines Servicepersonals vor Ort. Letzteres soll sich besonders im Zusammenhang mit Veranstaltungen und Events wie etwa dem Heinerfest bemerkbar machen und so auch an diesen extrem besucherstarken Tagen reibungslose Parkabläufe garantieren.
Darüber hinaus gibt es auch heute schon zahlreiche Sondertarife und Vergütungskonzepte mit dem Einzelhandel und Gewerbetreibenden. Auch diese finanzielle Attraktivität des Parkens möchte Q-Park in Darmstadt weiter vorantreiben, wie durch den Ausbau der "Fairgünstigt Parken"-Kooperationen mit dem Einzelhandel und einer für alle Darmstädter Parkobjekte gültigen Prepaidkarte, mit der man in allen Q-Park Objekten stets 10% günstiger parkt.

Unter Berücksichtigung dieser Informationen sollte die Frage, ob parken in Darmstadt wirklich teuer ist - oder preis-wert, neu beleuchtet werden.

Was halten Sie von der Parksituation in Darmstadt? Oder gibt es Parkhausgeschichten aus Ihrer Region?

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