Krankheit und Pflege im Alter

Schenkung einer Immobilie mit der sogenannten „Pflegeklausel“.

Wenn Sie ihre Immobilie zu Lebzeiten beispielsweise auf eines ihrer Kinder übertragen wollen, können Sie im Vertrag festhalten, dass der Beschenkte für den Fall, dass Sie einmal pflege-und hilfsbedürftig werden, Sie zu Hause pflegt und versorgt.

Vor mündlichen Absprachen und Zusicherungen ist dringend zu warnen!

Wenn dann der Beschenkte diese Betreuungsleistungen nicht mehr erbringt, kann geregelt werden, dass Sie die Immobilie zurückverlangen.

Es muss allerdings bedacht werden, dass im Rahmen des Vertrages genau geregelt wird, welche Leistungen zu erbringen sind und welche nicht.

Es kann natürlich nicht sein, dass die Immobilie auf Grund von Lappalien zurückverlangt wird. Allerdings muss der Beschenkte seinen vertraglich vereinbarten Leistungen nachkommen. Es sollte möglichst genau beschrieben werden, wie diese Leistungen aussehen. Allgemeine Formulierungen sind wenig hilfreich.

Ein weiterer Punkt, der bedacht werden muss ist, dass der Beschenkte beispielsweise berufsbedingt umzieht und so auf Grund der geographischen Entfernung zum Schenker überhaupt nicht mehr in der Lage ist, die täglichen Handreichungen und Hilfeleistungen zu erbringen.

Für einen solchen Fall muss auch im Vertrag Vorsorge geschaffen werden.

Stets bedarf es bei der Vertragsgestaltung einer Einzelfallprüfung und ausführlicher Beratung, damit später die Hergabe der Immobilie nicht bereut wird.

Rechtsanwalt Kruno Zorko, Steinstr. 11, 64807 dieburg, Tel. 06071-633633

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