Moderne Handchirurgie – Was tun bei Arthrosen, Karpaltunnelsyndrom, Krummfingerkrankheit &

Tagtäglich benutzen wir unsere Hände ganz selbstverständlich zum Greifen, Tasten und Festhalten. Der wahre Stellenwert dieser kleinen Wunderwerke aus zahlreichen Knochen, Muskeln, Bändern, Nerven und Sehnen wird uns häufig jedoch erst dann bewusst, wenn sie nicht mehr richtig funktionieren und selbst ganz alltägliche Dinge wie das Anheben der Kaffeetasse zur Qual werden.

Trotzdem ignorieren viele Betroffene die ersten Anzeichen wie Kribbeln, Taubheitsgefühle oder sogar Schmerzen lange. Dabei gilt: „Je früher eine Behandlung erfolgt, desto besser sind die Chancen nicht nur Schmerzfreiheit zu erreichen, sondern auch die Funktion der Hände zu erhalten“, so Dr. med. Robert Porcher, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurg und Handchirurg des Netzwerks Chirurgie Rhein-Main mit Standorten in Seligenstadt (Emma Klinik), Hanau, Offenbach, Groß-Umstadt, Groß-Gerau und Neu-Isenburg. „Aufgrund der enormen Komplexität der Hände sollten Patienten bei der Wahl des Arztes allerdings darauf achten, dass es sich um einen spezialisierten und erfahrenen Experten handelt“, rät Dr. med. Konrad Haßelbacher, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurg und Handchirurg des Netzwerks Chirurgie Rhein-Main.

Zu den häufigsten Erkrankungen der Hände und Finger zählt neben dem Karpaltunnelsyndrom, also dem Einklemmen des Mittelnervs im Bereich des Handwurzeltunnels, und Arthrosen auch die Krummfingerkrankheit. Darunter versteht man die strangförmige Verdickung und knötchenartige Veränderung des Bindegewebes in der Hohlhand, durch die sich mit der Zeit die Finger zusammenziehen.

Viele der Erkrankungen im Bereich der Hände und Finger können sehr gut durch einen operativen Eingriff behandelt werden. „Bei uns erfolgt dieser in der Regel ambulant, sodass sich der Patient nach dem Eingriff zu Hause in seiner gewohnten Umgebung erholen kann“, erklärt Dr. Haßelbacher.

Neben der Operation ist für den Heilungsprozess auch die Nachsorge, die im Netzwerk Chirurgie Rhein-Main vom behandelnden Operateur selbst durchgeführt wird, sowie Physiotherapie enorm wichtig. Hier hat das Netzwerk im Rahmen der Integrierten Versorgung mit vielen gesetzlichen Krankenkassen spezielle Vereinbarungen getroffen. Dazu zählen die Zuzahlungsbefreiung für Heilmittel wie Krankengymnastik und Hilfsmittel wie Bandagen sowie die Möglichkeit des stationären Aufenthalts in der privaten Emma Klinik. „Alles Leistungen, die sonst nur Privatpatienten vorbehalten sind“, so Dr. Porcher.

Autor:

Redaktion mein südhessen aus Darmstadt-Süd

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