Reifenwechsel zum Sommer hin – Das ist zu beachten

Autofahrer müssen sich in wenigen Wochen auch wieder Gedanken über das Umrüsten von Autoreifen machen, denn bald ist Frühlingsbeginn und die Sommerreifen müssen aufs Auto! Wer den Wechsel selbst in die Handnehmen möchte um Geld zu sparen, spart zwar die anfallenden Kosten für die Werkstatt, muss aber dafür einiges beachten und gut informiert sein! Hier werden sich zunächst einige Fragen aufhäufen. Zuerst sollte die Frage „Welche Vorteile bringen Sommerreifen überhaupt?“ beantwortet werden. - Die Fahreigenschaften von Winter- wie Sommerreifen sind an den unterschiedlichen Jahreszeiten und Witterungsbedingungen angepasst. Winterreifen bieten einen besseren Griff wenn Schnee liegt.
Sommerreifen dagegen haben eine Reihe von Vorteile: der Spritverbrauch ist geringer, die Bremswege sind kürzer und die Fahrstabilität eindeutig höher. Die so genannten Ganzjahresreifen sind von ihren Eigenschaften recht ähnlich wie die Winterreifen und verbrauchen ebenso generell etwas mehr Sprit.

Und wie sieht es aus mit der Reglung, wann denn jetzt genau die neuen Reifen aufgezogen werden sollten? Generell sollten Sommerreifen erst aufgezogen werden, solange kein Frost mehr droht und die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad liegen. Die Faustregel „von O bis O“ (bedeutet soviel wie „von Ostern bis Oktober“) setzt eine ganz gute Richtlinie an der man sich orientieren kann. Aber auch diese ist mit Vorsicht zu genießen, denn an Ostern kann auch noch Schnee fallen. Somit gibt es keinen allgemeinen gültigen Zeitpunkt für den Reifenwechsel.

Kann man seine Reifen aufheben und nächsten Winter erneut draufschrauben? Solange keine sichtbaren Schäden wie Risse, Beulen oder andere Schadstellen aufzuweisen sind und das Profil, laut Expertenempfehlung für sicheres Fahren, 1,6 Millimeter und mindestens 3 Millimeter zeigt, können die Reifen für den nächsten Winter weiterverwendet werden. Aber auch Reifen, die kaum benutzbar aussehen, sollten gut bewahrt werden. Die Felgen können beim nächsten Kauf von Winterreifen wieder verwendet werden.
Bei mehreren Fahrzeugen im Haushalt lohnt es sich definitiv den Schraubenschlüssel selbst in die Hand zu nehmen. Werkstätte berechnen für die Reifenwechsel zwischen 30 und 40 Euro und zusätzlich für das Einlagern einer Saison etwa 40 bis 50 Euro.
Allerdings sollten nach sechs Jahren im Gebrauch die Reifen fachgerecht entsorgt werden. Denn der Gummi altert auch ohne Gebrauch und somit steigt auch das Risiko eines Reifenschadens.

Lagern soll man seine Reifen am besten übereinander gestapelt oder an speziellen Felgenbäumen in Garagen oder Kellern. Wichtig ist es, dass der Ort auf jeden Fall kühl, trocken und dunkel sein muss, damit die Reifen über die Saison, in der sie nicht genutzt werden, auch geschont werden können. Um die ehemalige Position am Fahrzeug nicht zu vergessen, kann man einen Vermerk mit Kreide auf den Reifen notieren, z.B. mit „VL“ (steht für „vorne Links“).
Rauf mit den Sommerreifen!

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