Die Rot-Weissen Löwen zeigen wieder Biss

Mit einem 28:26 Sieg gegen den TV Asbach stimmte die erste Mannschaft der SG Rot-Weiss Babenhausen ihre Fans nach zwei Niederlagen in Serie versöhnlich. Der Knoten ist hoffentlich geplatzt, und man ist auf die gewohnte Erfolgsspur zurückgekehrt. Zu Beginn der Begenung, gegen einen ungeschlagenen TV Asbach, der bis dahin nur einen Punkt in Fränkisch-Crumbach liegen ließ, gab es eine leichte Überlegenheit der Gäste. Erstmals standen sich beide Mannschaften gegenüber. Erfahrene Spieler, wie die Brüder Kaczmarek, sowie Weber, Weigand und Figlus, der mit über 50 Lebensjahren noch das Tor hütet, gegen die jüngste Mannschaft dieser Liga. Asbach ging auch gleich mit zwei Toren in Führung, die sie bis zu einem 3:5 in der neunten Minute ausbauen konnten. Dann kam die Zeit der Löwen. Innerhalb von fünf Minuten zogen sie auf 8:5 davon, zeigten in der Abwehr endlich wieder das gewohnte Zusammenspiel und den Biss, der bei den letzten Spielen fehlte. Jeder kämpfte für jeden, und das gewohnt schnell umgesetzte Tempospiel wurde ebenfalls an den Tag gelegt. Die offensive Deckung gegen den Spielertrainer des TV Asbach, Sven Trautmann, und gegen Moritz Kaczmarek, zeigte seine Wirkung. Schnell war der Respekt verfolgen. Asbach kämpfte natürlich weiter, kam auf 8:8 (16.) heran, konnte aber in dieser Hälfte nicht mehr in Führung gehen. Die Löwen lagen immer ein, zwei Tore in Front, und legten bis zur Pause auf 16:12 vor.
Fünf Tore in Serie, die bis zur 35. Minute einen Spielstand von 19:13 auf die Anzeigetafel brachten, bildeten das Polster für die gesamte zweite Hälfte. Nach dem 25:20 (47.) sollte eigentlich auch der letzte Zweifel beseitigt sein, dass die Löwen ihr Spiel nicht nach Hause bringen würden. Doch dann verloren die Rot-Weissen Florian Küchler, der nach einem Zusammenprall mit Verdacht auf Meniscusquetschung vom Spielfeld getragen wurde. In Anbetracht der Tatsache, dass man bereits auf Stefan Hollnack verzichten musste, ein weiterer herber Verlust. Eine Verunsicherung trat hierauf in der Mannschaft ein, der Spielfluss war gestört, und selbst in Überzahl gelang es den Löwen nicht sich weiter abzusetzen. Das Gegenteil war der Fall, die Gäste kamen kurz vor Abpfiff noch einmal bis auf 27:26 heran. Ein letzter Angriff der Löwen führte zum verdienten 28:26 Sieg, den die Jüngsten der Liga gegen „alte Hasen“ einfahren konnten. Am kommenden Sonntag, den 21. Oktober, heißt es gegen den TV Lampertheim zu bestehen, Spielbeginn 18 Uhr, in der Jahnhalle Sportzentrum Ost, Am Sportfeld 6, 68623 Lampertheim. Es ist ein weiter Weg, doch hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung ihrer treuen Fans, die bisher jeden Weg auf sich genommen haben um den Löwen den Rücken zu stärken.

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