TuS Tischtennis: Erfolgreiche Teilnahme an Deutschen Senioren Club Meisterschaften in Trier

von links: Frank Janowski, Doris Hallstein, Kerstin Rupp, Marion Pacholczyk
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Am vorigen Wochenende fanden in der Trier Arena die Deutschen Senioren Club Meisterschaften statt. Als Senior zählt man im Tischtennis bereits, sobald man das 40. Lebensjahr erreicht hat. Im Regelfall wird dann nach Altersklassen z. B. "über 40" gespielt. Bei den Deutschen Senioren Club Meisterschaften, die anlässlich der 10. Hauptversammlung des 2001 gegründeten Clubs in Trier stattfanden, wurde hier allerdings nicht nach diesem Modus gespielt. Die Spielerinnen und Spieler wurden in eine A-Klasse (Damen ab QTTR 1300, Herren ab QTTR 1450) und B-Klasse (Damen bis QTTR 1300, Herren bis QTTR 1450) eingeteilt.

Es wurden die Disziplinen Einzel, Doppel und ein Mannschaftswettbewerb mit besonderen Regeln und Voraussetzungen ausgetragen.

Im Einzel traten die Griesheimer jeweils in einer Vierergruppe an. Doris Hallstein und Marion Pacholczyk hatten mit ihrem Los in der A-Klasse starke international erfolgreiche Spielerinnen in ihren Gruppen. So musste hier die Freude über einen gewonnenen Satz erst einmal ausreichend sein.

Frank Janowski konnte in seiner Gruppe der Klasse B ein Spiel gewinnen, ein weiteres verlor er knapp im fünften Satz. Trotzdem reichte es auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses nicht für ein Weiterkommen.

Kerstin Rupp hatte in ihrer Gruppe, ebenfalls in der Klasse B, unter anderem die Siegerin der letzten Club-Meisterschaften Petra Rußbild. Ihr konnte sie einen Satz abringen, auch die anderen Sätze verlor sie nur knapp. Da sie aber auch ihre beiden anderen Spiele verlor, schied sie im Hauptfeld damit ebenso aus, konnte aber an der Trostrunde teilnehmen. Hier erreichte sie nach einem Sieg und einer Niederlage unerwartet Platz drei.

Frank Janowski konnte sich in der Trostrunde gegen seinen Gegner (gleichzeitig seinem Doppelpartner) Klaus Guckeisen durchsetzen, unterlag dann aber im Achtelfinale Helmut Hartmann.

Doris Hallstein konnte im Achtelfinale der Trostrunde überraschend gegen aktuelle Vize-Europameisterin Heidi Wunner gewinnen, im Viertelfinale traf sie auf ihre Teamkollegin Marion Pacholczyk, das interne Duell entschied Hallstein im fünften Satz knapp für sich. Im Halbfinale gegen Marianne Blasberg, Weltmeisterin ihrer Altersklasse und mehrfache Europa- und Deutsche Meisterin, zeigte Doris Hallstein erneut ihre starke Form, unterlag dann aber knapp mit 2:3 im Finale gegen Karin Kahl und erreichte einen hervorragenden zweiten Platz.

Im Damen A Doppel erreichten Marion Pacholczyk und Doris Hallstein überraschend das Viertelfinale. Dort trafen sie auf die amtierenden, dreifachen Europameisterinnen Ursula Krüger und Marianne Kerwat. Hier waren durchaus Chancen auf einen Sieg oder Satzgewinn gegeben, der Respekt vor den namenhaften Gegnerinnen war dann aber doch etwas zu groß, so dass die TuS Spielerinnen leider ausschieden.

Kerstin Rupp musste mangels Doppelpartner in ihrer Klasse in der deutlich stärkeren A-Klasse antreten und bekam die Ungarin Emesche Katona zugelost, eine durchaus starke Partnerin. Leider mussten die beiden gleich in der ersten Runde gegen Silvia Gros/Elisabeth Simonis antreten und unterlagen hier in drei Sätzen.

Frank Janowski schied mit seinem Partner Klaus Guckeisen ebenfalls bereits im ersten Spiel aus.

Am Sonntag kam dann der etwas entspanntere Teil des Turnierwochenendes: Im Mannschaftswettbewerb wurde jeweils eine Frau zwei Herren zugelost, alle Spieler erhielten das gleiche Schlägermaterial (Joola Schläger mit Noppen auf der Vor- und Rückhand) und dazu wurde mit einem größeren Ball (large) gespielt. Gespielt wurde jeweils ein Satz Dame mit Herr, dann wechselten sich die Herren ab. Gespielt wurden - wie im normalen Spiel - drei Gewinnsätze. Die Dame spielte dabei jeden Satz, nur die beiden Männer ihres Teams wechselten sich ab.

Doris Hallstein, Marion Pacholczyk und Kerstin Rupp schieden hier leider bereits in der ersten Runde aus.

Frank Janowski konnte sich mit seinem Team (Liane Rouschal und Hubert Malcharek) jedoch mit spannenden Spielen den dritten Platz sichern. Eine hervorragende Leistung, wenn man bedenkt, dass hier die A- und B-Klasse gemischt zusammen gelost wurden.

Alles in allem waren die vier TuS Spieler sehr zufrieden mit ihrer Leistung, zumal die Spiele dort ein sehr gutes Training für die in Kürze startende Vorrunde der neuen Saison gesehen werden kann.

Autor:

Kerstin Rupp aus Griesheim

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